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Dritter „Tag der Integration“ auf dem Alsdorfer Denkmalplatz

Von: Stefan Schaum
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Wir sind Alsdorf, wir sind bunt: Zahlreiche kleine und große Mitstreiter freuen sich auf den „Tag der Integration“. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Still und ernst soll es nur ganz am Anfang zugehen. Mit einer Gedenkminute wird die dritte Auflage des „Tags der Integration“ am Samstag, 15. Juni, auf dem Denkmalplatz beginnen. „Wir möchten an die Opfer erinnern, die vor 20 Jahren bei dem Brandanschlag in Solingen ums Leben gekommen sind“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. Als glasklare Absage an den Rechtsextremismus und die Fremdenfeindlichkeit.

Nach einem interreligiösen Gebet sollen dann „Friedensluftballons“ in den Himmel aufsteigen, die so bunt sein werden wie das kulturelle Miteinander in der Stadt und wie das Programm des Festtages. „Wir haben viele Gruppen gefunden, die uns wieder gerne unterstützen“, sagt Mevlüt Zorlu, Vorsitzender des Integrationsrates. Schwer war die Suche nicht. „Es macht einfach Spaß, bei diesem Tag dabei zu sein.“

Viele Folkloregruppen werden sich auf der großen, überdachten Bühne auf dem Denkmalplatz in Szene setzen. So sollen „Trommelrufe“ der afrikanischen Gruppe „Akomamu“ zu erleben sein und feurige Tänze der Gruppe „Herencia latina“. Auch die jüngsten Alsdorfer mischen kräftig mit: In fünf Kitas feilen die Kinder bereits an ihrem Bühnenprogramm. Mit Liedern und Tänzen wollen die Kleinen aus den Kitas St. Castor, Annapark, Florianstraße, Blumenrath und der evangelischen Kita in Mitte zeigen, wie sehr sie die multikulturelle Vielfalt schätzen – und wie selbstverständlich der Umgang miteinander für sie ist.

HipHop und Folklore

Das zeigen auch die Schüler mit ihren Beiträgen. Ob junge HipHop-Tänzer oder die türkische Tanzgruppe der Gustav-Heinemann-Gesamtschule – sie alle sind weitere Bausteine in dem bunten Mosaik. So mag es nicht nur Alfred Sonders. „Dieser Tag ist für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Die Atmosphäre hier beim Fest und die Möglichkeit, mit so vielen Menschen an den Ständen ins Gespräch zu kommen und andere Kulturen hautnah kennenzulernen – das ist schon etwas besonderes. Darauf können wir in Alsdorf stolz sein.“

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