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Drei Top-Athleten tragen sich in Rodas Goldenes Buch ein

Von: Ralf Rudisch
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Verdiente Roda-Sportler zu Gast bei Bürgermeister Christoph von den Driesch (stehend) zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Deni Hankarov (v.l.), Stefanie Jansen und Ralf Hennes. Foto: Holger Bubel

Herzogenrath. Dass Herzogenrath eine agile und sportliche Stadt ist, wurde jetzt noch einmal im Herzogenrather Rathaus deutlich: Drei Roda-Top-Athleten waren auf Einladung von Bürgermeister Christoph von den Driesch gekommen, um sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Drei Sportler, drei Generationen, ein Ziel: Erfolg.

Mit dem erst 14-jährigen Deni Hankarov vom Boxclub Kohlscheid wurde die Ehre des Eintrags ins Goldene Stadtbuch einem ganz jungen Herzogenrather zuteil. Neben diversen NRW-Titeln in unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen wurde er Anfang des Jahres Goldmedaillengewinner der Kadetten (U15) beim Internationalen Viking-Cup in Dänemark und bestätigte sein Talent und seine Form mit dem Titel des Deutschen Meisters 2013 bei den Kadetten.

Ebenfalls in Kohlscheid lebend, war Ralf Hennes im internationalen Kegelsport erfolgreich. In seiner Altersklasse wurde der 51-Jährige 2013 gleich zweimal Weltmeister: im Team und im Einzel. „Damit habe ich das wahr gemacht, was meinem Vater vor 35 Jahren im Finale verwehrt blieb“, erzählte Ralf Hennes. Besagter Vater hatte seinem Sohn anfangs noch kein großes Kegeltalent eingeräumt: „Das wird nichts“, kommentierte er die ersten Bemühungen seines Sprösslings auf der Bahn. Aber es wurde was: „Umso stolzer ist er jetzt auf mich.“

Stolz über ihre Leistung kann auch die Triathletin Stefanie Jansen, ebenfalls aus Kohlscheid, sein. Als Vize-Meisterin bei der EM auf der Langdistanz im niederländischen Horst, holte die 31-Jährige Fitness-Ökonomin im französischen Vichy ebenfalls 2013 beim EM Chalenge-Triathlon in ihrer Altersklasse den ersten Platz. Und erhielt sogar das Angebot, beim Ironman-Triathlon auf Hawaii teilzunehmen. Sie verzichtete: „Das war mir dann doch zu heiß. Sollte ich aber noch mal die Möglichkeit angeboten bekommen, bin ich dabei“, sagt sie selbstbewusst. Bis zu 25 Stunden trainiert Stefanie Jansen wöchentlich, um in der Sportart, die „immer schon mein Traum war“, erfolgreich zu sein.

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