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Drei Bäume am Alsdorfer Weiher gefällt

Von: ak
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Auch dieser alte Riese musste dran glauben: Er war von innen so morsch, dass die Gefahr groß war, dass der Baum einfach einstürzen würde. Foto: Anja Klingbeil

Alsdorf. Das Holz von Eichen gilt gemeinhin als ziemlich hart. Es ist also eher ungewöhnlich, dass sich ein Specht gerade den Stamm einer alten Eiche aussucht, um dort mit seinem Schnabel ein Loch hineinzuschlagen.

„Wenn das der Fall ist, dann ist das ein sicheres Zeichen, dass der Baum krank ist”, sagt Karl Becher, Leiter des Umweltamtes. Und so mussten zwei Eichen und eine große Pappel im Hang, der zwischen Haus Broichtal und Alsdorfer Weiher liegt, gefällt werden.

In einem der fast 80 Jahre alten Großbäume fanden sich zudem Splitterschäden vermutlich aus dem Krieg, die den hölzernen Riesen von innen haben verfaulen lassen.

Ein riesiger Ast war bereits in den Hang heruntergefallen. Und da sich im Sommer hier wieder die Besucher sonnen können sollen, war nun dringender Handlungsbedarf angesagt. Ein kleiner Strandbereich soll am Fuß des Hanges angelegt werden.

„Es soll zwar Sand hin, aber ins Wasser können die Leute dann leider nicht”, erklärt Becher. Damit der Alsdorfer Weiher wieder als Freibad genutzt werden kann, muss die Sichttiefe erst besser werden.

„Sie wird zwar stetig besser, doch wird sie erst in einigen Jahren wieder ausreichend sein, um das Gewässer freizugeben”, erklärt Becher.

Genutzt werden können soll im Sommer aber wieder die Wasserrutsche, die in ein kleines separates Becken führt. Das muss allerdings erst noch saniert werden.

Mike Martin und seine Männer vom Garten- und Landschaftsbau Baesweiler, haben aber nicht nur am Hang fleißig gearbeitet, auch im Bereich des Parkplatzes am Haus Broichtal, wurden Bäume gefällt.

Acht an der Zahl, darunter Kirschen und Akazien. „Diese waren extrem bruchgefährdet. Das war besonders gefährlich, da die Bäume auf ein Auto oder auf Spaziergänger hätten fallen können”, sagt Karl Becher.
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