Alsdorf - Drehteam von „Aber Hallo“ stellt neuen Kurzfilm vor

Drehteam von „Aber Hallo“ stellt neuen Kurzfilm vor

Von: ssc
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Das Team: Die Drehbuchautorinnen Theresa Esser (2.v.r.) und Corinna Steinbusch (r.), Jens Wertgen, Christian Reger und Jennifer Schütze. Foto: S. Schaum

Alsdorf. Als Produktionsstätte für (Kurz-)Filme ist das Jugendzentrum „Aber Hallo“ schon seit vielen Jahren eine feine Adresse. Jetzt gibt es ein neues Werk, das zeigt, dass die jungen Filmemacher ganz schön ambitioniert sind.

Dafür spricht bereits die Dauer der Produktion: Gut ein Jahr Arbeit steckt im Film „Auf Hören“. 365 Tage für knapp acht Minuten Film. „Es gab ganz schön viele Diskussionen, die die Umsetzung begleitet haben“, sagt Theresa Esser, die das Drehbuch gemeinsam mit Corinna Steinbusch geschrieben hatte. „Und dann mussten wir auch noch einige Einstellungen nachdrehen. Das kostet halt Zeit.“

Einen ernsten Stoff haben die beiden sich da ausgesucht: Zwei Schwestern verlieren ihre Eltern durch einen Autounfall und versuchen anschließend, ihr eigenes Leben wieder einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. „Es geht im Film vor allem um die Trauer und wie man damit klarkommt“, sagt die 18-jährige Theresa Esser. Viele Worte werden nicht gesprochen, die zahlreichen Großaufnahmen der Gesichter sprechen für sich.

Weil die beiden Schwestern im Film nach dem Tod der Eltern in ein Kinderheim kommen, wurde auch in solch einem Heim gedreht. Im Haus „Maria im Tann“ in Aachen. „Die Drehgenehmigung war für uns schon eine besondere Ehre“, sagt die Filmemacherin. Vor der Kamera standen neben den Drehbuchautorinnen auch Jens Wertgen, Christian Reger und Jennifer Schütze.

Die Kamera bediente neben Alexander Schütze auch Markus Belde, der als Filmprofi schon andere Projekte des Jugendzentrums unterstützt hatte. Dass das Ergebnis gut aussieht, liegt auch am Budget. Mit 2500 Euro hatte das Paritätische Jugendwerk den Dreh unterstützt, zu dem zwei Schauspielworkshops in Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Köln gehörten.

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