Alsdorf - Dorfgemeinschaftshaus steht fest wie eine Burg

Dorfgemeinschaftshaus steht fest wie eine Burg

Von: red
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Keineswegs „maorde“, sondern „solide“: Das hat jetzt die GSG dem Dorfgemeinschaftshaus bescheinigt. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Bei den Auseinandersetzungen um den Fortbestand des Wardener Dorfgemeinschaftshauses waren die St.-Jakobus-Schützen aus Warden besonders empört darüber, dass in der Ausschusssitzung für Gebäudewirtschaft, in der es unter anderem um die Bereitstellung der Mittel für die notwendigen Investitionen für die Erneuerung der beiden Geschossdecken ging, zwei Ausschussmitglieder das Dorfgemeinschaftshaus als marodes Gebäude bezeichnet hatten.

Es habe dabei geheißen, dass Investitionen nicht mehr angebracht sind, was dann nur noch den Abriss zur Folge hätte. Dagegen fühlen sich die St.-Jakobus-Schützen seit mehr als 30 Jahren wohl in ihrem Vereinsheim, das in diesem Gebäude untergebracht ist.

Brudermeister Robert Pelzer hatte daher in seinem ersten Schreiben an Bürgermeister Alfred Sonders angefragt, ob der „Informant“, der das Gebäude als „marode“ bezeichnet hatte, die Anlage überhaupt – und wenn ja, wann – persönlich in Augenschein genommen habe.

Bezüglich der Bezeichnung „marodes Gebäude“ bat Pelzer den Bürgermeister in seinem Schreiben, die mit dem Fall befassten technischen Mitarbeiter der GSG Grund- und Stadtentwicklung Alsdorf GmbH zu befragen, die das Gebäude betreuen und bei den Ortsbesichtigungen mit einer Fachfirma und einem Gutachter dabei waren.

Mit Schreiben vom 13. Mai antwortete der Bürgermeister. Zur ersten Frage des „Informanten“ konnte er inhaltlich leider keine Stellung beziehen, was verständlich ist, wie Pelzer nachvollziehen kann.

Zur Frage nach der Bezeichnung „marodes Gebäude“ teilte der Bürgermeister die eingeholte Auskunft der GSG mit: „Was die Aussage angeht, bei dem Objekt handelt es sich um ein marodes Gebäude, ist nach Auskunft der GSG Grund- und Stadtentwicklung Alsdorf GmbH festzuhalten, dass die Bausubtanz nach jetzigem Kenntnisstand, mit Ausnahme der zu erneuernden Deckenbalken, trotz diverser kleiner Schäden, solide ist. Sobald die beiden Geschossdecken fachgerecht saniert worden sind, spricht nach dortiger Auffassung aus baufachlicher Sicht nichts gegen eine weitere Nutzung der Vereinsräume.“

Hierdurch fühlen sich die beiden Vereine, St.-Jakobus-Schützenbruderschaft 1869 Warden und die Fotofreunde Alsdorf, die dort ebenfalls ihrer Vereinstätigkeit nachgehen, in ihrer Auffassung bestätigt, denn sie hatten auch nie das Gefühl, in einem zerfallenen Obdach ihre Vereinstätigkeit auszuüben.

„Dafür wären wir uns selbst zu schade gewesen und wären längst schon freiwillig ausgezogen“, hieß es von beiden Initiativen übereinstimmend.

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