Die verschwundene Eule ist wieder da

Von: ehg
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Ubergabe: Senatspräsident Anton Roufosse (l.), Ulle-Präsident Achim Mallmann (2.v.l.) und Vize-Bürgermeister Harald Gerling bedankten sich bei den Findern Hans-Erich Dohmen und Jeanette Bensch. Foto: Sevenich

Würselen. „De Üll´ ist wieder da!” Groß ist die Freude bei „Ülle”-Präsident Achim Mallmann und Senatspräsident Anton Roufosse. Nach einer zwölftägigen Odyssee kehrte sie wieder in den Eulenhorst zurück. Sie war gewaltsam aus dem Eulenbaum auf dem unteren Morlaixplatz herausgebrochen und entwendet worden.

Das Gelände rund um das Karnevalsdenkmal wurde abgesucht. Von dem kleinen Kunstwerk fehlte jede Spur. Die Eule galt als vermisst. Die Hoffnung, dass sie wieder an den angestammten Ort zurückkehren würde, war beim „Ülle”-Präsidenten klein.

Doch nach einer Woche meldete sich Bürgermeister Werner Breuer telefonisch mit der guten Nachricht bei ihm. Ein junges Elternpaar, Jeanette Bensch und Hans-Erich Dohmen, hatten sie ihm überbracht, nachdem sie zuvor ihre drei Wochen alte Tochter Lina-Marie beim Standesamt angemeldet hatten.

Am Abend zuvor hatte ihr Vierbeiner Isy das steinerne Federvieh im Gebüsch gegenüber der Apotheke am unteren Morlaixplatz aufgestöbert.

Das junge Elternpaar hatte von dem Diebstahl aus der Zeitung erfahren. Zunächst einmal wurde das nicht ganz leichte, aber zum Glück unversehrte Stück in der Badewanne einer Reinigung unterzogen. Jeanette Bensch: „Auf unserem Schrank gab sie anschließend eine gute Figur ab.”

Nun fuhren sie mit dem Kinderwagen mit dem Neugeborenen, Hund Isy und Eule am Eulenbaum vor. Dort übergaben sie das gefundene Stück dem rechtmäßigen Eigentümer.

Vize-Bürgermeister Harald Gerling löste sein Versprechen ein. Der Täter war zwar nicht ausfindig gemacht worden. Dafür belohnte er die ehrlichen Finder mit einem Geldschein dafür, „dass Sie nicht weggeschaut haben”.

Aber auch die „Ülle” zeigten sich erkenntlich. Präsident Achim Mallmann bedankte sich bei dem jungen Ehepaar Bensch-Dohmen mit zwei Karten für das bereits ausverkaufte „Höhner”-Konzert am 30. Juni auf der Burg Wilhelmstein. In den nächsten Tagen soll das steinerne Federvieh wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren.
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