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Die Stadt Alsdorf will sich herausputzen

Von: -ks-
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Für die Stadt Alsdorf im Einsatz: Rafael Brzezinski sammelt im IGA-Park Abfall ein. Foto: Schaum

Alsdorf. Eine saubere Stadt wollen die Alsdorfer haben. Das war Ergebnis der Leserbefragung dieser Zeitung vor der Kommunalwahl und Thema im Wahlkampf. Fast alle politischen Gruppierungen nahmen sich der Sache an.

Bürgermeister Alfred Sonders nimmt für sich in Anspruch, dafür gesorgt zu haben, dass das Stadtbild zwischenzeitlich durch gezielteren Einsatz der vorhandenen Reinigungskräfte auch schon sauberer geworden ist, wie er beim Neujahrsempfang der Stadt erklärte.

Aber das ist erst der Anfang. Die Neuorganisation des städtischen Eigenbetriebs Technische Dienste nimmt Formen an. Die Kollegen dort sollen Verstärkung bekommen und anders eingesetzt werden. Aber woher die Leute nehmen, wenn nicht stehlen, da ja die Stadtkasse leer ist?

Das soll mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit und bis zu 75 Prozent Lohnzuschuss gelingen. Bereits drei so finanzierte und im Tierpark eingesetzte Mitarbeiter sowie fünf beim Verein für berufliche und allgemeine Weiterbildung (VabW) angesiedelte Stellen - die Mitarbeiter kümmerten sich laut Sonders bislang ums Annagelände - sollen teilweise „umgepolt” werden. Laut Bürgermeister sei die Modernisierung des Tierparks fast abgeschlossen.

Beim VabW ließen sich Kräfte abziehen. Zudem komme eine zweite Kehrmaschine zum Einsatz. Das Konzept sowie die genaue Einteilung der Einsatzkräfte würden rechtzeitig zum Frühjahr feststehen. Mit dem zuständigen Straßenträger werde darüber verhandelt, die Pflege der Eschweiler Straße (K10) und des Kurt-Koblitz-Rings (B57) im Stadtgebiet zu übernehmen, was noch vertraglich „sauber” gelöst werden muss. „Auch wenn das keine städtischen Straßen sind, sieht die Öffentlichkeit hier die Kommune in der Verantwortung”, will Sonders der Bürgersicht Rechnung tragen.

Beete werden umgestaltet

Um Kapazitäten für eine möglichst flächendeckende Schönheitspflege der Stadt bereitstellen zu können, soll zudem die „Wartung” der öffentlichen Beete vereinfacht werden. Pflanzen, die wenig Aufwand benötigen, sollen gesetzt und die freien Flächen mit preiswertem Mulch abgedeckt werden. Das soll an allen Hauptverkehrsadern geschehen und mehrere Monate dauern.

Zudem plane die Kommune gemeinsam mit dem Verein Stadtmarketing, unterstützt durch diese Zeitung, eine große Frühjahrsputzaktion unter Beteiligung der Bürgerschaft.
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