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Die neue Orgel wird geweiht

Von: ehg
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Noch haben die Mitarbeiter der
Noch haben die Mitarbeiter der Firma Eule alle Hände voll zu tun: Am Samstag wird die neue Orgel in einem festlichen Gottesdienst geweiht. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Ein Wunschtraum erfüllt sich nach vier Jahren für den Förderkreis Orgelbau mit ihrem Vorsitzenden Hermann Jörrisen an der Spitze. Am Pfingstsamstag, 11. Juni, wird die neue Orgel in der Pfarrkirche St. Sebastian erstmalig in einem Gottesdienst erklingen.

Der Weihegottesdienst, der um 17 Uhr beginnt, wird von Weihbischof Dr. Johannes Bündgens zelebriert. Zur musikalischen Gestaltung werden Kantorin Ulrike Botzet an der Orgel sowie der Kirchenchor St. Sebastian und der Ökumenische Chor unter der Leitung von Volkmar Michl beitragen. Im Pfingsthochamt am 12. Juni um 10.30 Uhr wird Regionalkantor René Rolle die neue Orgel spielen. Außerdem wirkt der Kirchenchor St. Sebastian unter Ulrike Botzet mit.

Mit dem Förderkreis freut sich die Kantorin, dass nach langer Zeit des Sparens, erster Planungen, vieler Gespräche und großer Überzeugungsarbeit, Finden einer guten Orgelbaufirma, langem Warten und interessanter Aufbauphase nun der lang ersehnte Zeitpunkt der Orgelweihe nähert. Das neue Instrument ist - so Ulrike Botzet - Opus 659 der renommierten Orgelbaufirma Hermann Eule aus Bautzen.

Sie verfügt über drei Teile, Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal, auf die sich 35 Register und fünf Extensionen verteilen. Die hängende Spieltraktur ist mechanisch, die Registeranlage mit Setzer ist elektrisch. Auf der mittleren Pfeife befindet sich ein Zimbelstern, der mit einem kleinen Glockenspiel in Verbindung steht. Insgesamt hat sie 2387 Pfeifen, von denen die längsten fast sechs Meter messen, die kürzesten nur wenige Zentimeter lang sind. Die Orgel ist so konzipiert, dass sich vor allem die spätbarocke und frühromantische Orgelmusik sehr gut darstellen lässt. Eine genaue Beschreibung der Orgel und viele interessante Berichte sind in einer zur Orgelweihe erscheinenden Festschrift niedergelegt. Kantorin Botzet gratuliert der Gemeinde herzlich zur neuen Orgel und wünscht ihr, „dass sie viele Generationen mit ihrem Klang erfreuen möge”.

Wie bei vielen Bauwerken kommen auch bei der neuen Orgel bei der Endabrechnung - leider - noch Kosten hinzu. Das Mehr von rund fünf Prozent bedeutet, dass dem Förderkreis noch 84.000 Euro fehlen, um die Endsumme von 571.000 Euro begleichen zu können. Schatzmeisterin Rosemarie Sommer appelliert deshalb: „Bitte helfen Sie mit, auch wenn es jetzt nicht mehr heißt St. Sebastian braucht eine neue Orgel, sondern St. Sebastian hat eine neue Orgel, die aber nicht ganz bezahlt ist.”
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