Die Gefahren möglichst minimieren

Von: ehg
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Fahrradfreunliches Würselen: Die Jamaika-Kooperation hat im Ausschuss für Stadtentwicklung einen Antrag für ein solches Konzept eingebracht. Foto: Friso Gentsch dpa/lnw

Würselen. Die Jamaika-Kooperation hat im Ausschuss für Stadtentwicklung einen Antrag für ein Konzept „Fahrradfreundliche Stadt” eingebracht. Es müsse die Vernetzung der Radwege beinhalten und gewährleisten, dass alle Schulen auf solchen Wegen erreichten werden könnten.

Zur Begründung heißt es in dem Vorstoß, der sich auf einen Grünen-Antrag zum Haushalt 2008 bezieht: „Ein sicheres Radwegenetz ist die Voraussetzung dafür, dass der motorisierte Individualverkehr in unserer Stadt zu Gunsten der Kinderfreundlichkeit, der Verkehrssicherheit, des Umweltschutzes und der Gesundheit abnimmt.” Die Verwaltung dazu: Bei Neubaumaßnahmen würden die Belange des Radverkehrs in der Regel berücksichtigt. Das gelte besonders im Bereich Markt, Sebastianusstraße, Morsbacher Straße und Osttangente. Bei der Planung auf dem Singer- beziehungsweise Recker-Gelände werde der Radverkehr ebenfalls Berücksichtigung finden. Die Befahrbarkeit der Elchenrather Straße in beide Richtungen sei gegeben. Über die Sicherung des Radverkehrs in der Bahnhofstraße müsse nach deren Ausbau nachgedacht werden.

Haushaltsmittel knapp

Dass für einen weiteren Netzschluss von Radverkehrsanlagen auf städtischen Straßen die entsprechenden Haushaltsmittel fehlen, gab die Verwaltung zu bedenken. Ebenfalls fehlten sie zur Verbesserung der Sicherheit in Kreuzungsbereichen. Sie erinnerte daran, dass im Bereich Mittelstraße 2007 beschlossen worden sei, den Radverkehr gegenläufig zur Einbahnstraße nicht frei zu geben. Sollten Wege bekannt sein, die für den Radverkehr sicher befahrbar, aber nicht freigegeben sind, können diese der Verwaltung benannt werden. Sie werde dann prüfen, ob sie mit einem Schild freigegeben werden können. Schließlich noch: „Zur Überarbeitung und Erneuerung des städtischen Radwegenetzes von 1993 fehlen in der Verwaltung die personellen Voraussetzungen.” Der Ausschuss folgte am Ende der Empfehlung, das vorhandene Radwegenetz zu erhalten und zu pflegen sowie Gefahrenstellen für den Radverkehr soweit möglich zu reduzieren. Mit der Verwaltung musste die Politik einsehen, dass angesichts der Haushaltslage weitere Maßnahmen in Richtung „Fahrradfreundliche Stadt” zurzeit nicht möglich sind.

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