Deutsch-Französische Gesellschaft Würselen lädt zum Mitsingen ein

Von: ehg
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Würselen. Chantons ensemble - Chansonabend zum Mitsingen organisiert von der Deutsch Französischen Gesellschaft Würselen im alten Rathaus: Walter Weitz, kabaretterprobter Französischlehrer, spielte Gitarre und Banjo, sang und animierte das Publikum zum Mitsingen. Foto: W.Sevenich

Würselen. Um es vorweg zu nehmen: Der Chansonabend, den die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Würselen zum 51. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages unter dem Motto „Chantons ensemble – ein musikalisches Wiedersehen mit alten Bekannten“ veranstaltete, ging zu Herzen.

 Da wunderte es nicht, dass die rund 100 Freunde der Gesellschaft, die den Weg in den Saal des Alten Rathauses gefunden hatten, am Ende den Wunsch nach einer Neuauflage im nächsten Jahr äußerten. Zur Freude der DFG-Vorsitzenden Ellen Thielen-Vafaie, die sich nicht nur darüber freute, sondern auch über die große Resonanz des Abends.

Walter Weitz, kabaretterprobter Französisch-Lehrer, stimmte auf seiner Gitarre und auf seinem Banjo seit Jahrzehnten bekannte und beliebte Chansons an und animierte sein erwartungsvoll gestimmtes Publikum zum Mitsingen. Es ließ sich nicht zweimal bitten, so dass schon bald ein großer Klangkörper entstand. Das Mitsingen wurde ihm leicht gemacht, da die Texte der französischen „Ohrwürmer“, deren Melodien im Ohr mitschwangen, auf eine große Leinwand projiziert wurden. Bisweilen löste das Lesen der Texte Verwunderung beim Publikum ob ihrer wirklichen Bedeutung aus.

Es war ein musikalischer Genuss mit Walter Weitz „Nathalie“ und „Aline“ auf der „Champs-Elysée“ oder gar am „Kilimandjaro“ über den Weg zu laufen. Aber auch, sich beim „Après toi“ an die „Poupée qui fait non“ zu erinnern. Walter Weitz schöpfte die volle Bandbreite des französischen Chansons aus, und das Publikum folgte ihm auf dem Fuße, nicht zuletzt als er „La vie en Rose“ „auflegte“. Ob am Ufer von „La mer“, bei den „Acadiens“ oder eben in der „Douce France“.

Die „Ballade des gens heureux“ noch im Ohr kam Waitz zum Abschluss, hoffentlich „Non je ne regrette rien“. Zuvor musste aber noch mit einem neuen Lied die „Goldhochzeit von Marianne und Michel“ gefeiert werden. In Erinnerung an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags brachte der deutsche Chansonier sein „Les noces d‘or de Marianne et Michel“ zu Gehör.

Mit ihm stießen alle Besucher begeistert auf diese Freundschaft und die Partnerschaft Würselen-Morlaix an. In der wohl verdienten Pause konnten die vielen Sängerinnen und Sänger sich mit einem Gläschen Wein auf neue musikalische Freuden einstimmen. Ein Stück Quiche als Stärkung war auch nicht verkehrt. Am Ende verabschiedeten sich die Freunde Frankreichs aus Würselen mit „Ah mon dieu, das war schön“!

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