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Defizit schrumpft schneller als gedacht

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Herzogenrath. Rodas Kämmerer kann sich zufrieden die Hände reiben: Denn der ursprüngliche Ergebnisplan im städtischen Haushalt war noch von einem Jahresfehlbedarf von 10,48 Millionen Euro ausgegangen.

Nach dem jüngsten Gesamtcontrolling zeichne sich bereits jetzt aber eine Ergebnisverbesserung von 2,13 Millionen Euro ab. „Mehrerträge bei der Gewerbesteuer, Finanzspritzen aus dem KonjunkturpaketII des Bundes und eine sprichwörtliche Haushaltsdisziplin sind für diese positive Entwicklung die entscheidenden Faktoren”, ist auch Bürgermeister Christoph von den Driesch zufrieden.

Dies gelte um so mehr, als in vielen anderen Kommunalhaushalten die Folgen der Wirtschaftskrise erst in 2010 voll negativ einschlügen. Trotz der erwarteten Ergebnisverbesserung wollen Rat und Verwaltung weiterhin an der Konsolidierung der städtischen Finanzen festhalten. Durch eine systematische Aufgabenanalyse werde besonders „die Wirtschaftlichkeit des finanziellen Mitteleinsatzes” betrachtet.

Keine neuen Schulden

Nach Vorberatung am „Runden Tisch Finanzen” sind sich auch die Politiker einig, 2010 komplett auf die Aufnahme von neuen Darlehen zu verzichten. Darüber hinaus wurde sogar eine außerordentliche Schuldentilgung beschlossen.

Nachdem bereits in den beiden vergangenen Jahren der städtische Schuldenberg um 8,3 auf 45,3 Millionen Euro reduziert werden konnte, wollen die Finanzverantwortlichen die Stadt Herzogenrath auch weiter „forciert entschulden”: „Alleine durch den Darlehensverzicht in 2010 können wir in den nächsten Jahren Zinseinsparungen in Höhe von 350.000 Euro realisieren” weist Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Detlef Zähringer auf den positiven Effekt der Entschuldung für den Gesamthaushalt hin.

Erklärtes Ziel der Herzogenrather Finanzverantwortlichen bleibt die „Wiedererreichung eines echten ausgeglichenen Stadthaushaltes, um ein Abrutschen in ein Haushaltssicherungskonzept für Herzogenrath auf lange Sicht vermeiden zu können”.
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