Alsdorf - Das tun, was für Stadt und die Bürger gut ist

Das tun, was für Stadt und die Bürger gut ist

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Zwei vorm „Dreiklang” auf dem Denkmalplatz: Heinz Liska (FDP) und Bernd Mortimer (ABU, r.) stellten ihre Sicht der Arbeit der Gestaltungsmehrheit im Stadtrat vor. Foto: Stüber

Alsdorf. Draußen schüttelt das Tief „Petra” mit Hilfe von „Frau Holle” kalte Flocken vom Himmel. Drinnen im Post Hotel rieseln warme Worte. Heinz Liska (FDP) und Bernd Mortimer (ABU) haben zur gemeinsamen Pressekonferenz gebeten, um über die Erfolge der ihrer Fraktionen im Rat zu berichten.

ABU (fünf Sitze) und FDP (zwei Mandate) sind Bestandteil der Gestaltungsmehrheit, zu der auch die SPD mit 16 Ratsmitgliedern gehört. Gibt es Gezänk um die Frage, wie groß der jeweilige Anteil der Partner an Erfolgen ist? Keineswegs. Liska sagt: „In der Gestaltungsmehrheit gibt es keine großen Unterschiede. Wir werden von der SPD voll akzeptiert.”

Was die Sozialdemokraten anderweitig streuen ließen, steht inhaltlich auch Liberalen und Bürger-Union zu. So ist das eben, wenn Drei gemeinsam Politik machen. Die Liste ist lang. Die Rede ist vom Kunstrasenplatz für den SC Warden, zwei neue Turnhallen für Begau und Broicher Siedlung, das „Riesen-Paket” Sanierung und Umbau der Burg nebst Remise, Mortimers „Lieblingsprojekt” VHS-Umzug in die Marienschule am Übacher Weg und vieles andere mehr.

„2. Bürgermeister von Baesweiler”

Aber das gibt es doch ein paar Unterschiede. Mortimer sagt, die Alsdorfer Bürger Union sei keinem Kreispolitiker, Landtags- oder Bundestagsabgeordneten verpflichtet, schon gar nicht einer Partei. Das kann Heinz Liska als FDP-Mann von seiner Gruppierung nicht so einfach behaupten. Beide erklären jedoch unisono, im Grunde „nur” den Bürgern in Alsdorf verpflichtet zu sein.

Und wie ist das Verhältnis zu Bürgermeister Alfred Sonders (SPD), der das Image eines sehr volksnahen ersten Bürgers pflegt? Die Politik gibt der Verwaltung die Richtung vor, sagt Mortimer, sieht da aber kein Konfliktpotential mit Sonders. Liska wagt den Vergleich mit einer Nachbarkommune: „Unser Alfred ist praktisch ein zweiter Bürgermeister von Baesweiler”. Er meint damit den aus seiner Sicht sehr erfolgreich operierenden Dr. Willi Linkens.

Um so gut dazustehen wie Baesweiler, ist aber noch ein weiter Weg zurückzulegen. Der führt zum Beispiel über den Bau eines Kreisverkehrs im Knotenpunkt von B57 und Theodor-Seipp-Straße. Da soll auf Landesebene Abgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers helfend eingreifen. Wenn Landesminister Harry Voigtsberger in ein paar Wochen offiziell den Förderbescheid im Rathaus zustellt, gilt den so gesicherten Ausbau des Energeticon zu „flankieren”.

Dass alte und zum großen Teil begrünte Halden in der Landschaft „herumstehen”, ist zwar mittlerweile nett anzuschauen, aber die sinnvolle Erschließung steht noch aus. Der Anfang soll mit der Halde Noppenberg gemacht werden, sagt Mortimer. Auf der Spitze soll eine „beleuchtete Landmarke” eingerichtet und das Wegesystem für Besucher hergerichtet werden. Am Fuße des Bergs ist ein Parkplatz an der Alten Aachener Straße geplant, 100.000 Euro soll das kosten.

Neugestaltung der Beleuchtung des Zentralen Omnibusbahnhofs, Gestaltung eines Park&Ride-Platzes am Haltepunkt der Euregiobahn sind weitere Punkte. Und natürlich steht auch das Hotelprojekt nebst Seniorenpflegeheim hinter der Stadthalle auf dem Wunschzettel für Weihnachten - oder später.
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