Radarfallen Blitzen Freisteller

Das Soziale steht in der Seniorenwerkstatt hoch im Kurs

Von: mas
Letzte Aktualisierung:
Ideen muß man haben: Auch ein
Ideen muß man haben: Auch ein „Insektenhotel” gehört zum Angebot der Baesweiler Seniorenwerkstatt. Erklärt von Günter Waschbüsch (2. von rechts) und vom Vorsitzenden Erich Heinzer (5. v. r.). Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Ein Weinchen genießen, ein Weilchen das Fernsehprogramm schauen und mit den Hühnern schlafen gehen. So könnte es sein. So ist es aber bei weitem nicht. Die Mitglieder der Seniorenwerkstatt Baesweiler kleiden ihren Tag (und Abend) mit handwerklicher, gestalterischer Arbeit aus.

„Wir wollen auch im Alter noch etwas bewegen und zeigen, dass wir nicht zum alten Eisen gehören”, schmunzelt Erich Heinzer. Der Chef der Seniorenwerkstatt freute sich beim Tag der offenen Tür, der anlässlich der aktuellen „Woche der Senioren” in Baesweiler stattfand, über ganz viel Besuch, den die von ihm geleitete Einrichtung bekam.

So waren die fleißigen Senioren stolz, dass sie auch drei Kindergartengruppen zeigen durften, was sie denn so anfertigen. Da fanden sich unter anderem stilvolle Puppenkleiderschränke - mit Bauernmalerei versehen -, Holz-Eisenbahnen, Puppenhäuser oder auch Vogelhäuschen, Krippen und andere Dinge. „Und wenn es mal sein sollte, reparieren wir auch die defekte Nähmaschine”, merkte Günter Waschbüsch an. Apropos Nähen: Eine komplett eingerichtete Küche ist in der Seniorenwerkstatt (sie befindet sich im Keller der Friedensschule) ebenfalls vorhanden. Hier treffen sich die Frauen auch zum Nähen oder trinken mal eine Tasse Kaffee zusammen.

Erich Heinzer erklärte dem Besuch auch: „Wir haben Arbeitsplätze, an denen gebastelt, gewerkt, geleimt, gesägt werden kann. Wir reparieren auch Fahrräder oder Kleingeräte.”

Gegründet hat sich die Seniorenwerkstatt im Jahr 2000, „seitdem haben wir bereits viele neue Maschinen anschaffen können”. Auch die soziale Komponente wird bei den Senioren aktiv gelebt. Erich Heinzer: „Wir sind ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern, das mit der Gemeinnützigkeit das soziale Leben und solidarische Handeln in unserer Stadt beflügeln möchte.”

Davon überzeugte sich unter anderen auch Pastor Ferdi Bruckes. Von dessen Qualitäten waren Heinzer, Waschbüsch und Co. sofort überzeugt. „Ferdi Bruckes ist ein exzellenter Handwerker”, freuen sie sich offenbar schon auf einen neuen „Mitarbeiter” in der Zeit nach dessen Pensionierung...
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert