Baesweiler - Das Gewerbegebiet wächst weiter

Das Gewerbegebiet wächst weiter

Von: sil
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Voller Tatendrang: Hermann Gat
Voller Tatendrang: Hermann Gatzweiler (CAP), Architekt Wolfgang Kleicker, Tom Virt (CAP), Bürgermeister Dr. Willi Linkens und ITS-Chef Dirk Pfeifferling (v.l.) nehmen die Schaufeln in die Hand. Foto: S. Sillius

Baesweiler. Es dröhnt auf dem neuen Technologie- und Gewerbegebiet in der Nähe des Carl-Alexander-Parks. Die „CAP Businessliga” erweitert sich, und das ist spürbar.

Das Rattern der Schaufelbagger ist für Bürgermeister Dr. Willi Linkens sowie für Tom Virt, geschäftsführender Gesellschafter, ein erfreulicher Lärm. Er signalisiert ihnen, dass es voran geht mit dem großen Bauprojekt.

Mit dem ersten Spatenstich besiegeln die Beteiligten die Erweiterung des Gewerbeparks. Nachdem der erste Komplex für die Firma AS-Zerspanungstechnik fertiggestellt ist, wird jetzt der nächste in Angriff genommen. Auf der kahlen Fläche soll im September 2012 ein 800 m² großes Gebäude für das Steuerbüro Gatzweiler & Kiefer stehen. Insgesamt zehn stählerne Hallen werden in den kommenden Jahren gebaut, pro Jahr kommt etwa eine neue hinzu. Zum Teil stehen die Mieter schon fest, zum Teil wird noch verhandelt. Klar ist, dass Finanzberater Karsten Willms und Tom Virt mit seinem Veranstaltungsbüro „Junge Märkte” einziehen. Auch technologieorientierte Unternehmen sind erwünscht.

Für den Bürgermeister ist der zweite Bau „ein wichtiges Ereignis für die Wirtschaftsförderung” und „ein großer Vertrauensbeweis in den Standort Baesweiler.” Die Stadt habe das Projekt gerne unterstützt und die Grundstücke zur Verfügung gestellt.

Nur über den finanziellen Aufwand sprechen Tom Virt und Kollege Hermann Gatweiler nicht gerne. „Es ist sehr teuer”, verraten sie lediglich. Die hohe Investition nehmen sie jedoch gerne in Kauf. Von der Qualität des Standortes sind schließlich alle Beteiligten mehr als überzeugt. „Die Voraussetzungen sind perfekt hier, sowohl was die Lage als auch die Anbindung angeht”, sagt Linkens. Die Arbeiten an der B 57 werden bald fertig sein, bestätigt Linkens. Dann soll der Gewerbepark auch ohne Ortsdurchfahrt von der Autobahn aus erreichbar sein. Ein benachbartes Umspannwerk stellt ausreichend Strom zur Verfügung, ein Glasfasernetz soll im kommenden Frühjahr folgen.

Ein wichtiger Faktor für ein angenehmes Arbeitsumfeld sei auch der nahe gelegene Carl-Alexander-Park, fügt Virt hinzu: „Die Leute wollen nicht mehr in einer Hochhaussiedlung arbeiten, sie wollen ein bisschen Grün um sich herum.” Linkens stimmt zu. Schließlich gehe es vor allem um eines: neue Arbeitsplätze am Standort Baesweiler. Und die sind mit rund 20 Mitarbeitern pro Halle garantiert.

Die „CAP Businessliga” ist angebunden an das Internationale Technologie- und Servicezentrum „ITS” Baesweiler.

Das neue Gewerbegebiet ist 16.000 m² groß und bietet Platz für zehn Hallen ab einer Größe von 600 m².

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