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Dana Kremer: Aus Alsdorf in die Tennis-Weltrangliste

Von: dag
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„ToBeTennis” - Tom·s Behren
„ToBeTennis” - Tom·s Behrend Tennis Team : (Mitte) Cheftrainer Tom·s Behrend / 2011/ SPORT / TENNIS

Alsdorf. Mit Energie und Zielstrebigkeit in die Tennis-Weltspitze - dieses Ziel hat sie vor Augen: Dana Kremer (U.14) aus Alsdorf. Sie gehört zum „Futures Team” von Tomás Behrend.

Neben ihr gehören die Nachwuchstalente Patricia Böntgen (U.14) aus Kempen, Valentina Mokrova (U.12) aus Aachen, Jennifer Rüttgen (U.12) aus Geilenkirchen und Noel Marin (U.16) aus Mönchengladbach zum Team.

Betreut werden die fünf jungen Sportler wie die Nachwuchsspieler der Academy und die Profis des Professionals-Team von einem ganzen Team, an dessen Spitze Cheftrainer Tomás Behrend steht. Als Profi hat er in der ganzen Welt gespielt. 2007 beendete er nach mehr als 16-jähriger Erfahrung auf der ATP-Tennis-Tour seine Karriere als Spieler. 2008 gründete er das „Tomás Behrend Tennis Team” mit dem Ziel, Kindern den Weg in die Weltspitze zu ebnen. Einen Berater hatte er mit Hans-Jürgen Vögler schnell gefunden.

Neben einer konzentrierten Trainingsarbeit müssen die jungen Spieler auch physisch und psychisch jede Herausforderung im Tennis angehen können. So werden die Aktiven nicht nur von einem Cheftrainer und Berater betreut, sondern noch von zwei weiteren Tennistrainern. Hinzu kommen Fitness- und Mentaltrainer sowie ein Masseur und ein Teamarzt, in diesem Fall ein Orthopäde. Die Bereiche Physiotherapie und Osteopathie sind ebenfalls bedacht.

„Das mentale Training hilft mir auch in der Schule, unter anderem bei Klassenarbeiten”, sagt Dana Kremer. Wie wichtig Betreuung und Unterstützung zum Erreichen der eigenen Ziele sind, weiß Cheftrainer Tomás Behrend aus eigener Erfahrung. „Ablenkung schadet der Konzentration und der eigenen Leistung”, betont der 36-Jährige. So stehe seine Akademie „To Be Tennis” Sportlern auch im Umgang mit den Medien oder Verhandlungen mit Sponsoren mit Rat und Tat zur Seite. Denn: „Ohne Öffentlichkeit keine Sponsoren, ohne Sponsoren keine Erfolge”.

Bereits im Alter von viereinhalb Jahren machte Dana Kremer ihre ersten Gehversuche mit Schläger und gelber Filzkugel auf dem Tennis-Court. Wenig später trat sie dem Tennisverein Blau-Weiß Hoengen bei. Inzwischen spielt die Alsdorferin für den Tennis-Club Grün-Weiß Aachen und gehört zum „Futures Team”. Dazu kam es Dank einer beim „Dreco-Cup” gewonnenen Trainingseinheit mit Tomás Behrend.

Seit Juli 2010 spielt Dana auch internationale Turniere. Jüngst trat sie bei einem Turnier in Dänemark an - ihre bislang größte Herausforderung. Die 13-Jährige überstand nicht nur die Qualifikationsrunden, sondern kämpfte sich bis ins Halbfinale vor. Das Spiel ging zwar verloren, dennoch war es für sie „eine tolle Erfahrung”. Hierdurch kletterte sie von Rang 282 auf Rang 171. Beim Turnier zuvor in Bukarest gelangte sie bis ins Viertelfinale.

Waren es in 2010 vier internationale Turniere, so werden es in 2011 voraussichtlich zwölf sein. Die junge Dame trainiert täglich zwei Stunden und 15 Minuten lang Tennis, denn „ohne Fleiß kein Preis”, weiß die Siebtklässlerin, die das Heilig-Geist-Gymnasium besucht. Hinzu kommt noch jeweils eine Stunde Fitnesstraining. „Wenn ich mal Freizeit habe, liebe ich es, ein bisschen zu faulenzen und zu relaxen. Bis vor zweieinhalb Jahren habe ich noch Gitarre gespielt.” Auf ihren Trainer hält sie große Stücke: „Mit Tomás zu trainieren macht einfach Spaß.” Auch wenn es manchmal sehr anstrengend sei.

Die Eltern von Dana Kremer sind mächtig stolz auf ihre Tochter und unterstützen sie, so gut sie können. Ihre Mutter war sogar in Dänemark mit dabei. Auf die Frage nach sportlichen Vorbildern antwortet Dana spontan mit einem Lächeln: Tennisstar Caroline Wozniacki. Sie hat bereits das erreicht, was Dana erreichen möchte: nämlich „die Nummer eins bei den Damen zu werden”.
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