Würselen - Chormusik aus verschiedenen Epochen bei geinsamen Konzert

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Chormusik aus verschiedenen Epochen bei geinsamen Konzert

Von: ro
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Frühlingskonzert des MGV Linden-Neusen: „Ein Strauß bunter Melodien“ in der Klosterkirche Würselen-Broich. Die Leitung hatte Chordirektor Heinz Dickmeis. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Schöne Melodien und anspruchsvolle Chorwerke verschiedener Epochen, brachten die Sänger der Chorgemeinschaft des MGV Linden-Neusen und MGV Alsdorf in der ehemaligen Klosterkirche Broich zur Freude der Besucher zu Gehör.

Das vorgetragene Programm spiegelte die intensive Probenarbeit vergangener Wochen und Monate wider und zeigte einen homogenen Klangkörper, der unter dem mitreißenden Dirigat von Chordirektor ADC Heinz Dickmeis zu Hochform auflief.

In der abwechslungsreichen Programmgestaltung, die durch das fünfköpfige „Kleine Salonorchester Aachen“, unter der Leitung von Lisa Plecicova bereichert wurde, fand hier die Wiener Kaffeehaus-Musik ihren musikalischen Ausdruck. Der Vorsitzende August Rößner begrüßte die zahlreichen Besucher und neben Bürgermeister Arno Nelles insbesondere den Vertreter des Hausherrn, Pater Fritz Siegers, und für die Schulleitung des „Heilig-Geist Gymnasiums“ Maria Förster sowie den Vorsitzenden des „Deutschen Chorverbandes der Städteregion Aachen“, Wilfried Leisten.

Einfühlsame Begleitung

Mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“, bei dem die Besucher kräftig mitsangen, wurde der von August Rößner moderierte musikalische Reigen an diesem Frühlingsabend eröffnet. Im ersten Programmteil wurden die Sänger mit drei Liedern vom klassischen Komponisten Franz Schubert zu Höchstleistungen gefordert. Einfühlsam begleitet wurde der Chor hierbei von Andrea Leersch-Krüger.

Das „Kleine Salonorchester Aachen“ spielte sich mit dem „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauß und der „Mühle im Schwarzwald“ von Richard Eilenberg in die Herzen der Zuhörer. Vor der Pause schloss der MGV seine getragenen Musikwerke mit dem altrussischen Chorgesang, dem Gospelchor „Santo Santo“ von Harry Koning und „Nimm die Stunden“ von K. Rehfeld, die Vizechorleiter Erwin Krönchen dirigierte, ab.

Mit dem „Urya Czardas“, den die Sologeigerin Lisa Plecicova feurig in Szene setzte, „Lippen schweigen“ von Franz Lehar und dem „Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, eröffnete das Kaffeehaus-Orchester den zweiten musikalischen Teil des Konzerts. Als Pendant antworteten die Sänger mit dem Schifferlied von Friedrich Silcher, der sehnsuchtsvollen Weise „Suliko“ von Alex Karpowitsch und dem dalmatinischen Liebeslied „Mariana“ von A. Kempkens.

Walzer und Chianti-Lied

Mit dem am meisten in der Welt gespielten Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß und dem Chianti Lied von Gerhard Winkler setzte das „Kleine Salonorchester“ seinen musikalischen Höhepunkt. Der MGV folgte mit dem Seemannslied „Heijojo, Santiano“ von Otto Groll, erinnerte mit dem Lied „Man müsste noch mal Zwanzig sein“ die Besucher an ihre Jugendzeit und präsentierte danach mit dem Lied „Bonse Aba“, vom Dirigenten Heinz Dickmeis als Solisten, in der Sprache Suaheli vorgetragen, den afrikanischen Kontinent, wobei die von Gernot Köhler rhythmisch geschlagene Trommel diesen Eindruck unterstrich.

Chor und Orchester verabschiedeten sich mit dem Lied „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel und als Schlusspunkt und Zugabe des Chores, dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal. Die restlos begeisterten Konzertbesucher sparten nicht mit überschäumendem Beifall für diesen schönen Frühlingskonzertabend.

 

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