Chaos an St. Sebastian soll bald erledigt sein

Von: ehg
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Würselen. Weniger die Verkehrsführung als vielmehr der Zustand der Straße am Markt ist in den letzten Monaten zu einem dicken Stein des Anstoßes geworden. Die große Koalition will nun möglichst bald dem Provisorium ein Ende bereiten.

Einen dementsprechenden Antrag brachte sie in den Ausschuss für Stadtentwicklung ein. Bereits in der nächsten Sitzung sollen dazu konkrete Beschlüsse gefasst werden.

Die Sprecher von CDU und SPD, Balthasar Tirtey und Stefan Mix, waren sich darin einig, „dass der unbefriedigende Zustand am Eingang zur Stadtmitte nicht länger haltbar ist.” Der optische Eindruck, der durch die notwendige Verkehrssicherung an der unteren Sebastianusstraße entstanden sei, sei verheerend.

Durchgangsverkehr ableiten

Die Verwaltung wurde beauftragt, ein endgültiges Verkehrskonzept für den Bereich Friedrichstraße, Wilhelmstraße, Sebastianusstraße und Markt zu erarbeiten. Dabei soll die Fahrbahn auf der im Wettbewerb dargestellten und im interfraktionellen Workshop erörterten Trasse direkt an Markt und Pfarrhaus entlang geführt werden.

Wobei eine rechtwinklige Anbindung der Straße sowohl an die Oppener Straße als auch an den Markt in Kauf genommen wird. Der Durchgangsverkehr soll aus Richtung Kaninsberg kommend auf direktem Weg in Richtung Wilhelmstraße/Kreisstraße 30 geführt werden. Tirtey betonte, dass keiner der Punkte im interfraktionellen Workshop strittig gewesen sei.

Unterdessen erinnerte Mix daran, Teile des Antrags seien bereits vor exakt einem Jahr beschlossen, aber nicht umgesetzt worden. Ausdrücklich unterstrich er: „Es soll keineswegs der alte Zustand wieder hergestellt werden.”

In der nächsten Sitzung des Ausschusses - Laut Sitzungskalender am 3. September - soll die Verwaltung ein Planungs- und Finanzierungskonzept für die beantragte Maßnahme vorlegen. Sicherlich eine erste Herausforderung für den neuen Technischen Beigeordneten Till von Hoegen.
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