CDU fordert Internet-Zugang in Kalkhaldenpark und Stadtgarten

Von: clg
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Würselen. Vor geraumer Zeit führte die Stadt Würselen das Bildungsprojekt „Lemmon” an ihren Schulen ein. Ein großer Teil von Schülern wurde im Rahmen dieser Bildungsmaßnahme ein Notebook zur Verfügung gestellt.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die diese Bildungsinvestition mit sich bringt, setzen aber fast immer einen Internet-Zugang voraus. Da sich jedoch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts per Notebook meist im stillen Kämmerlein vollzieht, meldete sich jetzt der Stadtverband der JU Union mit einem Vorschlag beim Bürgermeister zu Wort.

Hochschulen als Vorbild

Es sei erwiesen, dass Lernen in der Gemeinschaft wesentlich effektiver als das weit verbreitete „sich-im-Zimmer-Einschließen” sei, argumentiert die Junge Union.

Zudem fördere das Lernen in Gruppen die Motivation, sich über längere Zeit mit einem schulischen Problem zu befassen. Die Junge Union würde es deshalb begrüßen, wenn es gelänge, das Lernen an der frischen Luft zu ermöglichen. Beispiele für ein solches konzeptionelles Angebot lieferten die deutschen Hochschulen.

So sei das studentische Interesse an einer Nutzung der Außenflächen der RWTH Aachen zu Lern- und Vorbereitungszwecken groß. Die Infrastruktur ermögliche es dort jedem Studenten, unter freiem Himmel das Internet zu nutzen.

Nicht nur Universitäten und Hochschulen - so die Junge Union Würselen -, sondern auch weiterführende Schulen setzten diese Idee bereits um.

Auf dem Aachener Markt würden dort verfügbare öffentliche Funknetze mit großem Interesse von Schülern des Kaiser-Karls-Gymnasiums genutzt.

Die JU ist sich sicher, „dass ein solches Angebot von Seiten der Stadt Würselen eine breite Zustimmung in der Schülerschaft finden würde”.

Mit dem Stadtgarten besitze die Würselener Innenstadt ein günstiges Terrain. Nach der Nachbereitung des Unterrichts könnten die Schüler auch die dortigen Freizeitangebote nutzen.

Es sollte nach Ansicht der JU aber nicht nur der Stadtgarten funktechnisch erschlossen werden, vielmehr sollten auch der Jodokusplatz in Weiden, der Kalkhaldenpark und der Hans-Böckler-Platz in Bardenberg für Internetzwecke nutzbar gemacht werden.

„Voraussetzung ist gegeben”

„Die technische Voraussetzung auf Seiten der Schüler ist bereits gegeben, da die Notebooks des Lemmon-Projekts - wie alle neueren mobilen Computer - über die Möglichkeit einer kabellosen Vernetzung verfügen”, betont die Junge Union.

Eine unbefugte Nutzung solle auf jeden Fall verhindert werden.
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