Baesweiler - Burgen-Parcours endet prunkvoll in Baesweiler

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Burgen-Parcours endet prunkvoll in Baesweiler

Von: Stefan Schaum
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Freuen sich am Löwen vor der Burg auf viele Highlights: Baesweilers Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler (l.), Projektinitiatorin Dr. Nina Mika-Helfmeier und Bürgermeister Willi Linkens. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Was die Chronologie betrifft, wird Baesweiler in jedem Fall der Höhepunkt des Burgen-Parcours im Rahmen des städteregionalen Kulturfestivals sein. Denn dort findet am Freitag, 16. Juli, die letzte vor vier prunkvollen Illuminationen statt. Auch das übrige Programm kann sich sehen lassen.

Nach Alsdorf, Herzogenrath und Stolberg wird die Baesweiler Burg von gut 200 Scheinwerfern in Szene gesetzt. „Einen Zauber aus Licht, Farben und Klängen”, verspricht Projektinitiatorin und Leiterin Dr. Nina Mika-Helfmeier für den Tag.

„Wir wollen die Wahrzeichen der Städte inszenieren und sie nicht nur deren Bürgern nahe bringen. Wir wollen auch zeigen, welche touristischen Potenziale sie haben.”

Dass viele Besucher von außerhalb zum Kulturevent kommen, soll Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens nur Recht sein. „Wir machen eine Veranstaltung, die sicherlich richtig große Beachtung finden wird. Das ist ein guter Grund, in großer Form zu feiern.”

Bevor mit Beginn der Dämmerung die Berliner Crew „rost:licht” die Scheinwerfer anwirft und zahlreiche Kerzen auf dem Gelände leuchten lässt, wird ein dickes Kulturpaket geöffnet.

Schon am Nachmittag wartet ein Kinderprogramm mit Bildern und Geschichten. Kinder der Friedensschule haben sie gemeinsam mit der Künstlerin Ingrid Peinhardt-Franke vorbereitet.

Erwachsene können sich ab 18.30 Uhr bei Saxofonklängen auf das Kommende einstimmen. Mit ihrem Instrument ist die Musikerin Gitta Schäfer während des ganzen Abends auf dem Burggelände unterwegs. In besondere Gewänder werden sich die Geschichtsvereinsmitglieder Klaus Peschke und Thomas Mohr hüllen.

In historische nämlich, um als Burgführer die Besucher mit auf eine Reise durch das alte Gemäuer zu nehmen. Gesänge werden vom Balkon erklingen - dort bezieht der Chor Cantabile am Abend Stellung. Zwei Schwergewichte der Unterhaltung gibt es ebenfalls: Roger Willemsen und Jürgen Becker besuchen die Scheune der Burg. Karten dafür gibt es gratis - doch sie sind begrenzt.

Bergmannsklänge und Fanfaren

Bergmannsklänge und Fanfaren sollen das Programm gegen 23 Uhr abrunden. Den Lichterglanz dürfen Besucher allerdings noch länger genießen. Erst gegen 1 Uhr sollen die Scheinwerfer abgeschaltet werden, die Details des Gebäudes akzentuieren und auch den Lesegarten der Bücherei hervorheben sollen.

Welche Farben die Illumination haben wird, steht zwar noch nicht ganz fest, doch sind Rot- und Lilatöne derzeit der Favorit des Lichtkünstlers Jörg Rost.

Willi Linkens erhofft sich nicht nur optische Genüsse vom Burgen-Parcours. „Die Burg kennt wohl jeder Baesweiler als Veranstaltungsort. Wir wollen nun auch ihre historischen Hintergründe in Szene setzen.”

Wer Tickets möchte, braucht Glück statt Geld

Wer Karten für Jürgen Becker (Bild) oder Roger Willemsen ergattern möchte, braucht zwar kein Geld. Doch Glück schadet nicht, um kostenlose Tickets zu bekommen.

Nur am Samstag, 19. Juni, werden Karten ausgegeben. Um 10 Uhr werden sie in der Burg verteilt. Nach strengen Regeln. „Nur zwei Karten pro Person und nur für eine der beiden Veranstaltungen”, sagt Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler. „Wir wollen, dass die Verteilung möglichst fair ist.”

Am Veranstaltungstag beginnt um 14 Uhr die „Unglaubliche Zeitreise”, bei der 20 Kinder der Friedensschule Geschichten in der Bücherei erzählen. Auch Bilder sind dort zu sehen.

„König, Drachen, Rattenfänger” heißt das Schattentheaterstück, das Künstler Franz-Josef Kochs von 16.30 bis 17.30 Uhr zeigt. Halb-stündige Burgführungen beginnen um 18.30 und um 20 Uhr. Um 22.45 Uhr spielt das Bergmännische Bläserensemble St. Barbara.

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