Herzogenrath - Bürgerstiftung hat letzte Hürden genommen

Bürgerstiftung hat letzte Hürden genommen

Von: Beatrix Oprée
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Dreimal galt es, redaktionelle Details unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten anzupassen. Nun ist Erste Beigeordneter Detlef Zähringer sicher, dass die noch von Alt-Bürgermeister Gerd Zimmermann initiierte Bürgerstiftung endlich an den Start gehen kann.

Der Stadtrat hat die geringfügigen Satzungsänderungen in seiner konstituierenden Sitzung am Dienstag abgesegnet, am Mittwoch hat Zähringer die entsprechende Vollzugsmeldung an alle zu beteiligenden Instanzen geschickt: die Kommunalaufsicht der Städteregion, den Regierungspräsidenten und seine Haushaltsabteilung sowie die Oberfinanzdirektion.

„Ich hoffe, von hier bald grünes Licht zu bekommen”, ist Zähringer zuversichtlich, auf wenn die bisherigen Prüfvorgänge Monate beansprucht haben. Denn jetzt seien wohl alle formellen Hürden genommen, die Gemeinnützigkeit eindeutig festgeschrieben. Für Ende Oktober war die Gründungssitzung angekündigt, ein Termin, der aufgrund der steuerrechtlichen Verzögerungen nicht gehalten werden kann. Aber auch was die Besetzung von Stiftungsvorstand respektive -rat angeht, werden noch Gespräche geführt.

Mindestens drei, höchstens fünf Personen sollen den Vorstand bilden, aus zehn Pesonen besteht der Stiftungsrat, „einer gesunden Mischung aus Politik und Gesellschaft”, wie Zähringer betont. Die Politiker hat der Stadtrat bei seiner ersten Sitzung bereits bestimmt. Als ordentliche Mitglieder wurden gewählt: Marie-Theres Sobczyk (CDU-Stadtverbandsvorsitzende und erste Vize-Bürgermeisterin), Gerhard Neitzke (SPD-Fraktionschef), Anne Fink (dritte Vize-Bürgermeisterin/Grüne), Wolfgang Dautzenberg (FDP) sowie Toni Ameis (Linke-Fraktionschef).

Ihre Stellvertreter sind Maike Frauenrath (CDU), Wolfgang Goebbels (stellvertretender Fraktionschef der SPD), Marga Flaßwinkel (Grüne) und Mario Srebot (Linke). Christoph von den Driesch ist als Bürgermeister geborener Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Das Stiftungskapital war einst auf 50000 festgelegt und später auf 80000 Euro aufgestockt worden. Diese angestrebte Summe ist erreicht worden, aus deren Erträgen in absehbarer Zeit viel Gutes im Sinne der Herzogenrather Bürger getan werden soll.

Zudem sind bereits 9000 Euro an Spenden eingegangen. „Offensiv” wollen Zähringer und von den Driesch in den nächsten Wochen für den guten Zweck werben, Flyer sollen gedruckt, eine eigene Hompage mit allen notwendigen Informationen erstellt werden. Fragen zum Thema beantwortet der Kämmerer, 02406/83-142. Er ist auch die richtige Adresse für die hoch willkommenen Spendenwilligen.
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