Bürgermeister Nelles entschuldigt sich

Von: ehg
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Die Hand drauf: Europaabgeordnetem Martin Schulz (l.) und Bürgermeister Arno Nelles ist viel an der Zukunft Würselens gelegen. Foto: Sevenich

Würselen. „Ein neues Jahr ist wie ein neuer Bankkunde: Solange nichts Nachteiliges bekannt ist, sollt man ihm Kredit geben!” So begrüßte Bürgermeister Arno Nelles eine stattliche Zahl von Vereinsvertretern, Repräsentanten ortsansässiger Unternehmer sowie Vertreter von Verbänden, Organisationen, Glaubensgemeinschaften und Parteien, die seiner Einladung zum Neujahrsempfang in der Aula an der Klosterstraße gefolgt waren.

In dem festen Glauben an eine gute Zukunft für die Stadt stieß er mit ihnen auf das neue Jahr an. Gemeinsam sei es - so Nelles - trotz angespannter Haushaltslage gelungen, in 2010 die Heimatstadt weiter zu entwickeln.

Mit Hilfe der großen Koalition in Berlin seien zahlreiche Bauprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur vorangetrieben, fast 3,8 Millionen Euro verbaut worden, „die schließlich auch der heimischen Bauwirtschaft und damit unseren Arbeitsplätzen zugute gekommen sind”. Neben den Grundschulen Bardenberg und Morsbach sowie mehreren Kindergärten wurde die Sporthalle Lehnstraße wieder voll funktionstüchtig gemacht.

Nelles bat um Zeit, die lange Liste der ausstehenden Maßnahmen abarbeiten zu können. Das Jahr 2010 habe mit einem herben Rückschlag geendet, dem Einsturz des Zeltdaches auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Für unbestreitbare Unannehmlichkeiten, die durch die Schneemassen verursacht worden seien, und die aufgetretenen Fehler bei deren Bewältigung entschuldigte sich der Bürgermeister.

Hohen Respekt zollte er allen, die ihren Beitrag dazu leisteten, die Ausnahmesituation zu meistern. Er verneigte sich respektvoll vor der Arbeit der Ehrenamtlern, „die das Rückgrat unseres funktionierenden Gesellschaftslebens sind”.
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