Baesweiler - Bürger zeigen großes Interesse an Gestaltung der Grünflächen

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Bürger zeigen großes Interesse an Gestaltung der Grünflächen

Von: mas
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Früh übt sich: Alena Göbbels macht sich schon im Alter von neun Jahren Gedanken, wie „ihr” Spielplatz am Quartiersgarten in Setterich künftig aussehen könnte.

Baesweiler. Alena weiß, was sie will. Und so hat die Grundschülerin ihren Gestaltungswunsch gebastelt. Die neunjährige Barbaraschülerin hat ihre Ideen eingebracht, wie der Abenteuer-Spielplatz im künftigen Park am „Quartiersgarten” mal aussehen soll.

Ein „Wackelgerüst” hat sie aus einem Eierkarton gestaltet, eine Boulebahn gibt´s. Die Schaukel muss mit auf den Tummelplatz und ein Zaun gehört dahin. Bürgermeister Dr. Willi Linkens hat sich diesen Entwurf aus Pappe, Wein- und Kronkorken, viel Farbe und Klebstoff genau angesehen - und sich viele Notizen gemacht. Was auch für vier weitere ausgestellte Modelle von anderen Schülern galt.

Das Interesse zur Bürgerbeteiligung an den Gestaltungsplänen war groß. Die Kindertagesstätte „Löwenburg” an der Emil-Mayrisch-Straße - eines der fertiggestellten Häuser im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Setterich-Nord - war gut gefüllt.

Die Settericher Bürger möchten wissen, wie es bald rund um das neue „Haus Setterich” aussehen wird. „Das Haus geht in diesem Frühjahr in die Realisierungsphase”, kündigte Linkens an. Einhergehend mit dem Entstehen des „Quartiersgartens”, der einen Versatz der Glück-auf-Straße vorsieht und bis zur Erbdrostenallee reichen wird. Die Pläne wurden von Jochen Meyer-Brandis und Joachim Scheller vorgestellt.

Neues Heimatgefühl erzeugen

„Eine neue Grüngestaltung, mehr Offenheit und weniger uneinsehbare Angsträume”, soll laut Meyer-Brandis der „schöne Garten für alle Altersgruppen” haben. Angestrebt ist die „Identifizierung der Bürger mit dem Garten, in dem auch ein neues Heimatgefühl geschaffen werden soll”. Generationenübergreifend: Das heißt, Jugendliche und junge Erwachsene bekommen ihre Treffpunkte und einen Aktivraum, eine Kradwerkstatt, Hobbybastlern wird die Möglichkeit gegeben, sich in Handwerkskunst zu üben. Ein Teegarten wird mit einer Pergola geschmückt, Kinderspiel- und Abenteuerplätze sind ebenfalls vorgesehen.

In einem offenen Wiesenraum sollen Sport- und Spielmöglichkeiten geschaffen werden, Senioren finden ebenso wie Kinder- und Jugendliche ihre „eigenen” Betätigungsmöglichkeiten im so genannten „Generationsgarten”. Außerdem soll ein Platz für verschiedenste Veranstaltungen integriert werden. Im Zuge der üppigen und doch „offenen” Begrünung wird das Thema Hecken ein ganz wichtiges Element sein. Dr. Willi Linkens äußerte seine Hoffnungen: „Wir investieren viel und setzen natürlich darauf, dass Sie diese Angebote nutzen und als ihr Eigenes ansehen werden.”

Grundsätzlich stimmten die Bürger den Plänen zu, sie machten lediglich zu Details Vorschläge. Offenbar im Vertrauen, dass die Stadt ähnlich wie am Neuen Markt oder im Burgpark die eingeschlagene Linie beharrlich fortsetzen wird.
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