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Bürger wollen den Dorfplatz weiter aufwerten

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
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Wünsche und Fragen in Linden-Neusen: Wie kann der Dorfplatz weiterentwickelt werden? Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Unser Dorf hat Zukunft! Darin besteht für die Bürgerinnen und Bürger des Doppelortes Linden-Neusen kein Zweifel. Ihr Interesse daran bekundeten sie im vergangenen Jahr durch ihre Teilnahme an einem städteregionsweit ausgeschrieben Wettbewerb, bei dem Linden-Neusen im Norden der Region einen beachtlichen dritten Platz belegte. Nun waren 30 Bürgerinnen und Bürger zur Stelle, als in einem Workshop vornehmlich die Stärkung des Dorfplatzes als Kommunikationszen-trum zur Diskussion gestellt wurde.

Mit dabei waren neben dem Initiator des Platzes Mitte der 1990er Jahre, Ex-Vize-Bürgermeister Wolfgang Fritz, von der Städteregion der Betreuer des Projektes, Jan Pontzen, der Technische Beigeordnete der Stadt, Till von Hoegen, und die Hausherrin der Grundschulaula, Andrea van Hall. Moderiert wurde die Planungswerkstatt, die in kleinen Gruppen Ideen entwickelte und auf ihre Realisierung überprüfte, von Professor Dr. Hebel vom Planungsbüro p:4.

Bei einem Blick zurück auf den Wettbewerb wurde allgemein festgestellt, dass die Dorfgemeinschaft funktioniere. Es gibt in ihr mehr Mitglieder in Vereinen als Einwohner. Was für deren großen Gemeinschaftsgeist spreche. Die konzeptionelle Darstellung des Dorfes von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft hatte bei den Juroren großes Lob gefunden.

Grillplatz und Hecken

Dass der Dorfplatz in seiner Struktur erhalten bleiben soll, darin waren sich die interessierten Bürger mit den Planern einig. In dem Gedankenaustausch stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie er „punktuell“ aufgewertet werden könne. Dazu soll vor allen Dingen Hand an den Eingangsbereich angelegt werden. Die Schaukästen sollen im Umfeld des Pavillons einen neuen Standort erhalten. Der Ausgangspunkt für den ausgewiesenen Dorfrundweg soll optisch aufgewertet werden.

Der Workshop sprach sich auch dafür aus, den Parkplatz zu verkleinern. Gegliedert werden soll der übrige Raum durch Bepflanzung von Hecken. Der hintere Bereich soll auch weiterhin als Parkplatz oder „Entree“ für das Zelt zur Verfügung stehen. Mehr Sitzgelegenheit wünschten sich die Bürger und die Anlage eines kleinen Grillplatzes. Nicht neu sind Überlegungen zur Errichtung eines Dorfhauses, das für jedermann zugängig sein soll, nicht. Konkret wurden sie in Bezug auf das Vereinsheim des VfR Linden-Neusen, das entsprechend aufgewertet werden soll.

Das Fazit der Workshop-Teilnehmer, überwiegend Vereinsvertreter aller Generationen, lautete: „Es gibt noch viel zu tun!“ Dass sie mit Hand anlegen wollen, um sich die vorhandenen Wünsche zu erfüllen, war für sie keine Frage. Die Wünsche und Ideen der Bürger werden nunmehr als Ergebnis der Werkstatt vom Planungsbüro in einer Broschüre dokumentiert. Diese wird an Politik und Verwaltung zur eventuellen Umsetzung weitergegeben.

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