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Bürger sehen Vereinsschwimmen in Herzogenrath in Gefahr

Von: mabie
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Auch Kohlscheids Halle muss saniert werden: Was geschieht etwa mit den 500 Mitgliedern des Kohlscheider Schwimmclubs? Foto: Bienwald

Herzogenrath. Der Schock über die trüben Aussichten vor allem für das Hallenbad in Kohlscheid saß beim Forum „Sport und Kultur“ der Sozialdemokraten am Donnerstagabend tief. So war es kein Wunder, dass die Sportstätten in den Fokus der rund 40 Gäste im Vereinsheim des SVS Merkstein rückten. „Wir wissen, dass die Vereine es heutzutage nicht leicht haben“, erklärte Dr. Manfred Fleckenstein.

Daher müsse sich eine gewisse Wertschätzung der zumeist ehrenamtlichen Arbeit, die in Sachen Sport, aber auch Kultur in den Vereinen geleistet werde, auch in einem ordentlichen Gebäudemanagement der Stadt niederschlagen. „Es wird gebaut, und dann wird gewartet, bis neu gebaut werden muss“, monierte Manfred Borgs vom Stadtsportverband Herzogenrath. Er prangerte wie auch andere Gäste an diesem Abend an, dass Hinweise von Nutzern sowie Bediensteten der Sportstätten auf Mängel an Gebäuden seitens der Verwaltung nicht abgearbeitet würden.

„Ich kann nicht begreifen, was uns da monate-, ja jahrelang erzählt wurde“, ergänzte auch SPD-Vertreter Bruno Barth mit Blick auf die ebenfalls schon länger nicht mehr nutzbare Sauna in Kohlscheid. Er sprach sich mit Unterstützung der Anwesenden für eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der städtischen Einrichtungen aus. Ein Wegfall des Bades in Kohlscheid zeige exemplarisch auf, wie sehr das Vereinsleben und auch weitere Veranstaltungen von einer solchen, von der Stadt betriebenen Sportstätte abhängig seien.

„Was geschieht nun mit den 500 Mitgliedern des Kohlscheider Schwimmclubs?“, fragte Dr. Fleckenstein in die Runde. Darüber hinaus verfüge das Hallenbad in Kohlscheid als einziges Bad im Stadtteil über ein Lehrschwimmbecken, weshalb nun der Schwimmunterricht dort auch ausfalle.

Auch die Stunden, die DLRG und Versehrtensportgemeinschaft dort nutzten, führte er an. Wie es weitergehe, sei im Moment unklar, jedoch wurde seitens der SPD die Forderung nach einer Prioritätenliste laut, die es erlaube, Probleme seriös abzuarbeiten, was auch der Tenor der meisten übrigen Wortbeiträge war.

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