Bücherei Straß: Auch fremdsprachige Titel im Programm

Von: ust
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Freuen sich auf Besucher, die neu auf Entdeckungsreise gehen können: Andrea Kuckelkorn (hinten, 2.v.r.) und Kolleginnen. Foto: Ute Steinbusch

Herzogenrath. Eine kuschelige Leseecke, ein paar Salzbrezeln, ein Glas Wasser und jede Menge toller Bücher, was braucht man mehr?! Die Katholische Öffentliche Bücherei an der Straßer Josefstraße hat ein feines neues Erscheinungsbild.

Nach vierwöchigen Arbeiten, darunter die Erneuerung des Fußbodens, eine Kompletterneuerung der Möbel verbunden mit einer neuen Aufteilung, die Anschaffung neuer und – auch wenn es schwerfiel – das Aussortieren alter Bücher, hat sich die KÖB zu einem prima Freizeittipp gemausert.

Die Fachstelle Büchereiarbeit des Bistums hat sich zu 75 Prozent an den Kosten beteiligt, den Rest sowie die komplette Fußbodengestaltung hat die Pfarre übernommen.

Große Auswahl

Die Bücherei richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche. Die Auswahl ist groß und mit Liebe vorgenommen, das können die Besucher in und zwischen den Regalen spüren. Dort finden sich neben deutschen auch Bücher in englischer, niederländischer und arabischer Sprache.

Andrea Kuckelkorn, die mit Anja Dorscheid zusammen das Leitungsteam bildet, blickt zufrieden auf die erste Resonanz nach der Neueröffnung. Zusammen mit sechs weiteren Ehrenamtlern zwischen Anfang 20 und Mitte 50 sorgt sie für regelmäßige Öffnungszeiten dienstags von 16 bis 18.30 Uhr sowie allmonatlich im Anschluss an die Familienmesse am Sonntag.

Der Dienstagstermin ist so gewählt, dass anknüpfend an die Kindergarten- und OGS-Zeiten ein Büchereibesuch naheliegt. Über die regulären Öffnungszeiten hinaus finden angekündigte Vorleseaktionen statt, und die „Leselotte“ macht regelmäßig im Pfarrbrief auf die Angebote der Bücherei aufmerksam. Die Straßer Bücherei ist eingebunden in ein Netzwerk der Herzogenrather öffentlichen Büchereien, das beispielsweise zum Welttag des Buches immer eine gemeinsame Aktivität plant.

Die Ausleihe ist in Straß grundsätzlich kostenlos, allerdings geschieht keine Rückgabe innerhalb von vier Wochen, fallen 30 Cent pro Woche an. „Wir finanzieren uns über Spenden“, erklärt Andrea Kuckelkorn, der ihre Arbeit echten Spaß macht. „Das Schöne ist, es wird auch gewürdigt. Hier gibt es eine lebendige Dankeskultur, da macht die Arbeit noch mal mehr Spaß.“ Im vergangenen Jahr hat die Bücherei auf digitale Ausleihe umgestellt, in diesem Jahr nun die beschriebenen Renovierungen. „Mal sehen, was wir im nächsten Jahr anpacken“, erklärt Andrea Kuckelkorn schmunzelnd.

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