Brandstiftung: Schuppen und Scheune stehen in Flammen

Von: red
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Das aufgeregte Miauen ihrer Katzen hat die Bewohner eines Bauerhofes in Alsdorf-Schleibach am Freitagmorgen auf den Brand in der Scheune aufmerksam gemacht. Foto: Simon

Alsdorf. Nur durch das aufgeregte Miauen ihrer Katzen sind Freitagmorgen Bewohner eines Bauerhofes am Nievelsteiner Weg in Alsdorf-Schleibach noch rechtzeitig auf den Brand einer angrenzenden Scheune aufmerksam geworden.

Der Brand wurde der Wehr gegen 3.20 Uhr in der Nacht zu Freitag gemeldet. Der an ein Feld angrenzende Schuppen wurde durch die Flammen stark beschädigt, ein Teil des Schuppens völlig zerstört.

Während die Einsatzkräfte mit dem Löschen des Schuppens beschäftigt waren,  bemerkten ein Anwohner und der Leiter der Feuerwehr,  dass auch an einer Scheune in der Nähe des Wohnhauses Rauch aufstieg. Die Scheune stand bereits voll in Flammen. Die zusätzlich eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Wehr wurden deswegen sofort zum zweiten Einsatzort in knapp 60 Meter Entfernung geschickt.  

Wichtigste Aufgabe war es, dass Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Die Einsatztrupps drangen in die Scheune vor, während weitere Wehrleute ins Obergeschoss der Scheune kletterten und von dort den Brand bekämpften.

Insgesamt 58 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf waren im Einsatz, sowie Material und Equipment aus Würselen und Eschweiler, dass zur weiteren Unterstützung angefordert wurde. Nach etwa dreieinhalb Stunden konnten die meisten Kräfte ihren Einsatz beenden.

Weil die Gegebenheiten und Umstände eine Entfachung des zweiten Brandes durch Funkenflug ausschließen, wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Brandermittler der Kripo haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Bewohner konnten sich und ihre Tiere rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit bringen. Der Gesamtschaden betrug etwa 25.000 Euro.

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