Börse der Baesweiler Stadtbücherei gut besucht

Von: ger
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Seine Bücher kennt der achtjährige Tim Herkens (r.) genau. Schließlich hat er sie alle gelesen. Auf der Bücherbörse der Stadtbücherei findet er für viele Bücher einen Abnehmer. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Ist ein Buch einmal gelesen, verliert es schnell seinen Reiz. Dann ist der Buchrücken noch eine schicke Dekoration für Wohnzimmerregal. Ihren Wert verlieren Romane, Krimis, Thriller, Sach- und Kinderbücher trotzdem nicht ganz.

Auf der siebten Bücherbörse der Baesweiler Stadtbücherei boten 40 Aussteller ihre gelesenen Bücher zum Verkauf an. Und damit ist die Scheune des Kulturzentrums Burg Baesweiler proppenvoll.

„Wir hatten noch mehr Interessenten, aber mehr Platz haben wir einfach nicht”, erklärt Elke Tetz, Leiterin der Stadtbücherei. Und auch vor den Ständen tummeln sich viele Leseratten.

Die Bücherbörse sei schon bei ihrer ersten Auflage vor drei Jahren ein voller Erfolg gewesen, erinnert sich Tetz. Seit dem hat man es geschafft, das hohe Niveau was Besucherzahlen und Qualität der angebotenen Bücher, Spiele und Kassetten gehalten. Trotzdem läuft jede Bücherbörse anders. „Es sind immer andere Dinge der Verkaufsrenner”, erklärt Tetz.

Am Stand von Heinz-Josef Ophoven laufen die Frauen-Romane besonders gut. Die hat er allerdings nicht selbst gelesen. Seine Frau und seine Tochter haben sie ihm für die Bücherbörse in die Kiste gepackt. Ophoven ist zum ersten Mal mit einem Stand in Burg. Mit so vielen Interessenten hätte er vorher nicht gerechnet. „Das hätte ich ja nicht gedacht, dass hier so viel los ist.”

Auch der achtjährige Tim Herkens und sein Vater Michael Herkens haben schon einige Bücher verkauft.

Bei Tims Lesepensum hatten sich ziemlich viele Bücher in seinem Kinderzimmer angesammelt. Zwei Bücher pro Woche liest er mit links. Jetzt verkauft er seine Bücher weiter. Dabei braucht er etwas Verhandlungsgeschick und muss auch im Kopfrechnen fit sein.
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