Bischof weiht neues Katharinahaus ein

Von: mabie
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Gemeinsam mit Messdienern sowie Pfarrer Michael Dattené (2.v.l.) weiht Bischof Heinrich Mussinghoff (3.v.l.) im Beisein von Arnold Dohmen (3.v.r.) und Herbert Contzen (2.v.r.) vom Pfarrgemeinderat St. Katharina das Katharinahaus am Kohlscheider Markt ein. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Das Katharinahaus ist wieder eröffnet: An fast alter Stelle aber mit völlig neuem Innenleben, erfolgte mitten im Kohlscheider Markttrubel die feierliche Einweihung durch Bischof Heinrich Mussinghoff.

Der Geistliche war ohnehin auf Visite in Herzogenrath unterwegs und nahm sich gerne die Zeit, das alte Gebäude mit neuem Innenleben offiziell einzuweihen. Die Katholische Öffentliche Bibliothek (KÖB) gibt es im Haus mit der Nummer 5 am Kohlscheider Markt schon seit ein paar Wochen. Neu hinzugekommen sind aber die nun auch barrierefrei nutzbaren hinteren Räumlichkeiten.

Seit längerer Zeit hat der Kirchenvorstand erkannt, dass zunehmend barrierefreie Räume benötigt werden“, sagte Arnold Dohmen vom Kirchenvorstand von St. Katharina dazu. Durch die Nähe zu den beiden Alten- und Pflegeheimen in der Nachbarschaft besuchten immer mehr Menschen mit einer Behinderung die Einrichtung. „Gleichzeitig sind wir damit auch auf den demografischen Wandel eingestellt“, unterstrich Dohmen.

So steht nun im Seitengang neben dem Haus und direkt neben der Kirche ein separater, niveaugleicher Eingang bereit. Ein behindertengerechtes WC, das auch während der Gottesdienstzeiten zur Verfügung steht, wurde ebenfalls gebaut. Der gleichzeitig angegangene Umzug der KÖB vom nun an eine Computerfirma vermieteten Nachbarhaus zum neuen Standort in enger Abstimmung mit dem Team der Bücherei, ging ebenfalls reibungslos vonstatten. „Und mit der neu geschaffenen Gemeindestube im Erweiterungsbau steht uns auch ein barrierefreier Veranstaltungsbereich zur Verfügung“, freute sich Dohmen.

Insgesamt 13 Monate Bauzeit stecken in der Ausführung, gleichzeitig konnten die Expertisen und Fähigkeiten des Kirchenvorstandes genutzt werden. „Dazu gehören auch Genehmigungs- und Abnahmeverfahren, sowie die Tragwerkplanung und die Nachweise zum Schall- und Wärmeschutz“, wie Dohmen den vielen Gästen verriet. Mit einer Dokumentation, die in den neuen Gemeinderäumen zu sehen war, wurde die Bauzeit auch bildlich bestens dargestellt und konnte von den Besuchern bei der Einweihung gut nachvollzogen werden. Das freute natürlich auch Bischof Mussinghoff, der seinen Segen sprach und den Menschen in den neuen Räumen im alten Gewand viel Glück für ihr segensreiches Schaffen wünschte.

Gleichzeitig mit der Einweihung des neuen Katharinahauses ging auch die Misereor-Aktion „Coffee Stop“ an den Start. In einem kleinen Zelt zwischen Haus und Kirche boten die Gemeindemitglieder dabei nicht nur fair gehandelten Kaffee, sondern auch weitere Produkte aus dem Fairen Handel an.

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