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Bio-Olympionikin stellt sich kniffligen Fragen

Von: Stefan Schaum
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Sieht kompliziert aus: Auch mit DNA-Modellen kennt sich Bio-Olympionikin Katharina Bach aus. Foto: Stefan Schaum

Würselen. „Das Ding war richtig knüppelig!” Uwe Hofmann hat gewaltigen Respekt vor den Anforderungen des Landesentscheids bei der Bio-Olympiade für Schüler. Und wenn dem Lehrer des Heilig-Geist-Gymnasiums das schon so ergeht, wie hat sich dann wohl erst sein Schützling gefühlt?

„Das war schon hart”, sagt Katharina Bach. Doch hat sie die Aufgaben ganz gut bewältigt. Und war mit ihren 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin, die zu einer Feierstunde für die Besten eingeladen worden ist.

Zwar hat es nicht ganz zum Sprung ins Finale gereicht - nur zwölf Teilnehmer hatten sich in NRW für den Bundesentscheid in Kiel qualifiziert - doch bereut Katharina ihre Teilnahme keineswegs. „Das war schon sehr interessant zu sehen, was da alles verlangt wurde.” Und zwar kreuz und quer durch die komplette Biologie, von der Botanik bis zur Genetik. „Da waren viele Fragen zu Gebieten bei, von denen man als Schüler noch gar nichts gehört haben konnte. Etliche Dinge konnte man sich nur logisch erschließen - wenn überhaupt. Ich bin aus der Klausur rausgegangen und hab´ nur gedacht: âHolla!´”

Zwar habe die Vorbereitung auf die Prüfung einige Zeit in Anspruch genommen, doch sei sie nicht traurig, nun aus dem Rennen zu sein. „Wenn ich weitergekommen wäre, hätte ich wohl richtig viel Zeit investieren müssen”, überlegt sie. Zumal sie jüngst von ihrem Berufswunsch abgerückt sei. „Ich wollte mal Ärztin werden, da hätte ich die Bio-Kenntnisse gut brauchen können.”

Nun schwebt ihr aber ein Studium der Politikwissenschaften vor. Als Unterlage in einer Bewerbungsmappe könne sich die Teilnahmeurkunde dennoch gut machen. „So etwas kann für Jugendliche ein Türöffner ins Berufsleben sein”, sagt Uwe Hofmann, der seinen Schülern die Teilnahme an Wettbewerben deshalb gern schmackhaft macht. Auch bei Katharina könne sich das Ganze noch lohnen. „Vielleicht wird sie ja mal eine Umweltpolitikerin, dann macht sich so eine Urkunde doch ganz gut...”
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