BeWo Alsdorf: Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Von: dag
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Das Team: (v.l.) Carlos Paiva, Isabella Steufmehl, Regina Walz und Dorothee Alscher. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. „Jeder Mensch in all seiner Vielfältigkeit hat das Recht zur Teilnahme am Leben in der Gesellschaft.“ Getreu diesem Motto engagiert sich „BeWo Alsdorf“, ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung in der Städteregion Aachen und im Kreis Heinsberg.

Das vierköpfige Team am Denkmalplatz 41 besteht aus drei Sozialarbeiterinnen und einem Fachkrankenpfleger.

Psychische Erkrankung könnten vielfältig sein, etwa Psychosen, Depressionen oder ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen, häufig mit einer weiteren psychischen Erkrankung, erläutert Diplom-Sozialarbeiterin Isabella Steufmehl. Das Angebot sei als sinnvolle Ergänzung zur gemeindenahen psychiatrischen Versorgung zu verstehen.

Der Standort befindet sich zentral in Alsdorf und ist über einen fünfminütigen Fußweg vom Bushof aus erreichbar. Dorothee Alscher, Carlos Paiva, Isabella Steufmehl und Regina Walz konzentrieren sich auf die Städte Alsdorf, Herzogenrath, Würselen und Eschweiler. Ihr Anliegen, so sagt das Quartett, sei es, orientiert an der UN-Behindertenrechtskonvention, mitzuwirken an einer Gesellschaft, in der die Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit und ohne Behinderung gelten. Mit jedem einzelnen Hilfesuchenden werde ein individueller Hilfebedarf ermittelt. Jeder werde unterstützt, verloren gegangene oder eingeschränkte Ressourcen wiederherzustellen. Konkret heiße dies: Die betreffenden Personen würden bei der Alltagsbewältigung, der Tagesstrukturierung und der Haushaltsführung unterstützt ebenso wie bei der Suche und dem Erhalt der eigenen Wohnung, bei der Erhaltung und dem Ausbau sozialer Kontakte sowie bei der Bewältigung lebenspraktischer Aufgaben wie Behördenangelegenheiten, Finanzplanung und Einkaufstraining.

Zudem werde unter anderem ein konstruktiver Umgang mit der Erkrankung gefördert und Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeit oder Beschäftigung geboten.

Ein weiterer Baustein, im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes sei die Soziotherapie mit dem Ziel der Vermeidung immer wiederkehrender Krankenhausaufenthalte und der Verschlimmerung der Erkrankung. Die Therapie kann im häuslichen Umfeld stattfinden oder als Gruppenangebot in unseren Räumen. Aktuelle Angebote finden Interessierte unter www.bewo-alsdorf.de. Erstanfragen nimmt Isabella Steufmehl, Telefon 0163/8064762, oder info@bewo-alsdorf.de entgegen.

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