Alsdorf - Besucher singen im ABBBA-Treff kräftig mit

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Besucher singen im ABBBA-Treff kräftig mit

Von: mabie
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So geht das: Angelika Zaun gab bei dem großen Mitsingabend den Ton vor – und die Besucher im „ABBBA“-Treff sangen viele alte und neue Hits begeistert mit. Foto: Markus Bienwald
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So geht das: Angelika Zaun gab bei dem großen Mitsingabend den Ton vor – und die Besucher im „ABBBA“-Treff sangen viele alte und neue Hits begeistert mit. Foto: Markus Bienwald

Alsdorf. Für Evelin Brüggemann und Renate Schatz war die Erstauflage von „Sing mit!“ im ABBBA-Treff an der Luisenstraße ein Grund zum Feiern. Beide sind seit langem dem Singen verbunden und freuten sich über das Gastspiel von Angelika Zaun in Alsdorf.

Zwar war in dem einen Glas Sekt und in dem anderen Selters, doch am Ende waren sich die rund 40 Anwesenden einig, dass dieser Abend einen Toast mit edlem Getränk verdient hatte. „Wir animieren die Leute zum Singen“, umschrieb Angelika Zaun vor Beginn noch eher zurückhaltend das, was später die Menschen so richtig in Wallung brachte. Zaun: „Es ist kein Wunder, dass die Menschen sich freuen, schließlich schüttet Singen extrem viele Endorphine aus.“ Das merkten auch Evelin Brüggemann und ihre zufällige Sitz- und Singnachbarin Renate Schatz. „Ich selbst war mal im Kirchenchor“, erinnerte sich Evelin Brüggemann an ihre Anfänge im gemeinsamen Singen zurück.

Leidenschaft

Die Leidenschaft war durch das Singen im kirchlichen Verbund geweckt, so ging es gleich weiter mit einem gemischten Chor und heute noch lässt sie gerne ihre Stimme erklingen. „Das habe ich von meiner Mutter, die konnte singen und das hat sich wohl auf mich übertragen“, freute sich Evelin Brüggemann. Singen können war nicht unbedingt Voraussetzung, wohl aber die Lust daran, wie Angelika Zaun verdeutlichte. „Bei uns kann jede Frau mal die Carmen sein“, meinte sie lächelnd, „wir sind nur die Animateure und Ideengeber.“

Natürlich machten auch Männer mit an diesem Abend, selbst wenn die Damen vielleicht zahlenmäßig einen Vorsprung hatten. Doch ein Gefühl wie bei den Fischer-Chören sprang auf alle Sänger über. „Singen ist ein Grundbedürfnis des Menschen“, sagte Angelika Zaun. Und um das herauszulocken, ging es in der ersten Viertelstunde, die passenderweise von John Miles‘ Überklassiker „Music“ eingeleitet wurde, um reine Singübungen. Doch schon dabei hatte Renate Schatz ihren Spaß. „Schon wenn ich morgens aufstehe, singe ich“, sagte sie. Und dann werde im ganzen Haus das mitgeschmettert, was das Radio gerade hergebe.

Das war auch in der Luisenpassage Programm. Unter dem bunten Partylicht und mit Klaviermusik von Elena Henzel ging das den ganzen Abend so. Da wurden Kanons gesungen und immer merkte man, wie die Menschen vor dem nächsten Stück immer mehr damit beschäftigt waren, das selige Lächeln einzudämmen, das sie von diesem tollen Abend mit nach Hause nahmen. Wunschzettel sorgten dafür, dass auch Lieblingshits nicht zu kurz kamen.

„Singen macht eben doch glücklich“, meinte eine am Ende des Gesangs überzeugte Renate Schatz, und hatte damit, zumindest für die Gäste im ABBBA-Treff, sicherlich recht.

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