Besucher feiern ein zünftiges Oktoberfest

Von: ehg
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Gute Laune: Auf dem Morlaixplatz stimmte der eine oder andere Besucher auch mal in die fröhlichen Lieder mit ein. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Ein weiß-blaues Rauten-Outfit hatte sich der Morlaixplatz zugelegt. Hieß es dort doch zum 13. Male in ununterbrochener Reihenfolge „O´zapft is!“ Die Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie (Arge) zog wieder ein zünftiges Oktoberfest auf, so dass sich über Stunden unter und rund um den bunten Fleckenschirm Wiesnfest-Atmosphäre breit machte.

Es freute den Arge-Vorsitzenden Manfred Wirtz, originales in Bayern mit höherer Stammwürze gebrautes Oktoberfestbier servieren zu können. Nachdem der Bürgermeister zur Tat geschritten war und das erste Fass symbolisch angezapft hatte, floss es auch in Strömen aus kleinen und großen gläsernen Krügen.

Schon früh am Nachmittag – die Sonne blinzelte gelegentlich durch die dünne Wolkendecke – kam Oktoberfest-Stimmung auf, erst recht als die im niederländischen Grenzraum beheimateten „Schlawiner“ zu ihren Instrumenten griffen. Sie zogen – auch auf der Nostalgiewelle – alle ihre Register und sorgten dafür, dass das Stimmungsbarometer bis in den späten Abend hinein immer wieder neu weit ausschlug. „Ein richtige Party, ohne jegliche Vorkommnisse“ resümierte der Arge-Vorsitzende.

Zum Fassanstich konnte Manfred Wirtz eine stattliche Zahl an Besuchern auf dem Würselener „Festplatzl“ begrüßen, einige wenige im feschen Dirndl und in Krachledernen. Viel Spaß auf dem Morlaixplatz wünschte Bürgermeister Arno Nelles allen Besuchern des 13. Oktoberfestes.

Haxen und auch Currywurst

Es gab aber nicht nur Gerstensaft zu trinken. Ein gutes Tröpfchen Rebensaft aus der Toscana und auch noch einige andere Spezialitäten aus dieser südländischen Region bot die Freundschaftsgesellschaft Würselen-Campagnatico an. Deftige Wiesnfest-Speisen, Brathendl, Haxen und Weißwürste, durften neben der rheinischen Currywurst nicht fehlen. Da lief das Wasser im Mund zusammen.

Auch am Sonntag strömten die Besucher in Scharen in die Innenstadt, in der die Geschäfte – einige hatten sich herbstlich bunt herausgeputzt – mit modischen Herbstneuheiten aufwarteten. Da waren Lust auf und Freude am Shopping angesagt. Manches Oktoberfest-Schnäppchen wechselte seinen Besitzer. Unterdessen wurden Sitzgelegenheiten auf dem Morlaixplatz Mangelware, wo die „Uevelkovener Dorfmusikanten“ im 13. Jahr ihrem Ruf, der ihnen vorauseilte, gerecht wurden. Die 20-köpfige ausgewogen besetzte Formation zelebrierte Blasmusik zur Unterhaltung vom Feinsten, von den Egerländern über die Oberkrainer bis hin zu den Bajuwaren! Einfach klasse!

Auch in kleiner Formation überzeugten die Musikanten aus der Südeifel mit ihrem Gesangsduo Tanja und Frank. Es gab Musik für jeden Geschmack, für jüngere und auch ältere Semester. Und das sieben Stunden lang, bis der Vorhang des Oktoberfestes 2013 fiel.

Und Arge-Vorsitzender Wirtz konstatieren durfte: „Die 13 war eine Glückszahl!“ Auch die kleinen Besucher waren auf ihre Kosten gekommen. Für sie hatten sich gleich zwei Karussells gedreht.

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