Beschluss in Alsdorf: Hundesteuer wird nicht erhöht

Von: hob
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Alsdorf. Gute Nachrichten für Hundehalter gibt es aus dem Aldorfer Hauptausschuss zu vermelden: Die Änderung der Hundesteuersatzung und die damit einhergehende Erhöhung der Steuern für die Vierbeiner ist im Hauptausschuss mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung abgelehnt worden.

Derzeit zahlen Hundebesitzer für das Ersttier jährlich 81 Euro. Hatte die Gemeindeprüfungsanstalt im Abschlussbericht vom Dezember 2009 auch die eindeutige Empfehlung ausgesprochen, als Maßnahme zur Ertragsverbesserung die Hundesteuersätze auf die Maximalwerte anzuheben, zeigte sich der Hauptausschuss von dieser Anregung unbeeindruckt.

Bei der Anwendung der anempfohlenen Maximalsätze würden sich die Hundesteuern in Alsdorf beim ersten Hund um 23,5 Prozent erhöhen, nämlich auf 120 Euro. Bereits jetzt liegt Alsdorf mit 81 Euro für den Ersthund im oberen Drittel der Steuersätze, nur Herzogenrath (84 Euro), Eschweiler (86 Euro) und Aachen (120 Euro) halten die Hand noch weiter auf. „Wir verzichten auf den Spitzenplatz in diesem Ranking”, lautete die fraktionsübergreifende Meinung der Mehrheit im Ausschuss.

Signal für Hundehalter

Dass man dadurch auf eine jährliche Mehreinnahme von 76.000 Euro verzichtet (für 2010 38.000 Euro) nimmt der Ausschuss in Kauf. „Das ist ein Signal für die Hundehalter”, erklärt ABU-Vorsitzender Bernd Mortimer, „wenn die Kosten für die Beseitigungen der Hinterlassenschaften zukünftig steigen, werden wir das Thema wieder aus der Schublade holen.”

Einen nur sehr geringen Kostenaufwand für den städtischen Haushalt sieht der Hauptausschuss bei der Einführung der sogenannten Ehrenamtskarte, die er einstimmig beschloss. Die Beteiligung des NRW-Projekts zur Einführung einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte, die dem Inhaber Vergünstigungen ermöglicht - etwa bei Museumsbesuchen, oder der Nutzung von Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen - zeigte große Zustimmung.

„Es ist ein Dankeschön an die Menschen, die sich uneigennützig in der Gesellschaft einbringen”, sagt Bernd Mortimer. „Mögliche Einnahmeausfälle, die ich als sehr gering erachte, lassen sich bestimmt kompensieren”, ist auch Kämmerer Günther Jansen von der Ehrenamtskarte angetan.
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