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Bergbaudenkmal: „Gedanken in Bronze gegossen”

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Ganze Arbeit geleistet: Künstler Gerhard Hensen hat im Auftrag des Heimatvereins Bardenberg das Denkmal auf dem Kreisverkehr K1/Kamper Gracht geschaffen. Es erinnert an die große Bergbautradition. Foto: Dagmar Meyer

Würselen. Bardenberg und damit auch die Stadt Würselen sind um ein geschichtliches Denkmal reicher, das an die rund 800-jährige Historie des Steinkohlenbergbaus erinnert. Der Heimatverein Bardenberg machte es den Bürgern auf dem Kreisverkehr Kreisstraße1/Kamper Gracht zum Geschenk. Geschaffen hat es der Künstler Gerhard Hensen.

Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Hilde-Marie Bergrath: „Sie haben unsere Gedanken in Bronze gegossen. Der Heimatverein Bardenberg darf stolz auf ihr künstlerisches Werk sein.”

Ein Glücksfall sei es - so der Koordinator des Projekts, Hubert Pastor - „dass sich bei der Errichtung des Denkmals hier an dieser Stelle auch die bergbauhistorischen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen ließen”. Denn: Über diese Straße - mitten durch den Kreisel mit dem Bergbaudenkmal - wurde ab 1818 die Kohle der neuen Furth befördert. Der Überlieferung nach waren es 1827 durchschnittlich 470 Kohlefuhrwerke pro Tag.

Bei der Übergabe des nach dem „Jeel Puet” und dem „Spiel-ohne-Grenzen”-Wahrzeichen mittlerweile dritten Denkmals, das der Heimatverein Bardenberg realisierte, kam der Segen „in Kübeln” von oben, dem frisch angelegten Rollrasen konnte es nur recht sein.

Dennoch harrte eine stattliche Zahl von interessierten Bürgern mit den Verantwortlichen des Heimatvereins aus, bis Mitarbeiter der Kommunalen Dienstleistungsbetriebe Würselen (KDW) das Geheimnis um das Hensen-Werk unter dem vom MGV „Orphea” Bardenberg intonierten Steigerlied lüfteten.

Herzlich bedankte sich der Heimatverein bei der KDW für die Unterstützung, die er durch die KDW bei der Errichtung des Denkmals erfahren durfte. Danke sagte Hubert Pastor aber auch den vielen Spendern, ohne deren finanzielle Beiträge die Kosten nicht zu stemmen gewesen wären.
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