Benefizveranstaltung: Verwirrung um „Tant Trina“

Von: te
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Ertappt: Die Auferweckung der „Tant“ durch Küeb (l.) wird von Stevie (r.) und seiner Tochter Jeannie (2.v.r.) durchschaut. Foto: Tobias Esser

Herzogenrath. Die bewährte Benefizveranstaltung der Alt-Merksteiner Laienspieler hatte in diesem Jahr wieder für seine Zuschauer so einiges zu bieten. Im Saal des Bürgerhofs in Alt-Merkstein wurde das Theaterstück „De Tant“ zum Besten gegeben.

Unter der Leitung von Rosalinde Schmitz brillierten die Schauspieler und zeigten eines ganz besonders: Dass sie, anders als ihr Name es verlauten lässt, auf der Bühne echte Profis sind. Dabei sucht Schmitz die Schauspieler selbst aus.

Mit viel Engagement

„In jedem Jahr schaue ich, welche Rollen unser Stück bereithält, und gehe daraufhin auf die Suche nach den perfekten Schauspielern dafür.“ Sie lobt ihre Schauspieler ausdrücklich für ihren professionellen Einsatz und bedankt sich für ihr Engagement, was diese neben der Arbeit, dem Studium oder der Schule an den Tag legen.

Dies alles kommt einem guten Zweck zu gute. In diesem Jahr wird der Erlös aus den Eintrittsgeldern auf zwei Einrichtungen aufgeteilt: die Pfarrcaritas in Merkstein sowie das Gebrauchtwarenkaufhaus „Patchwork.“

Nebenbei bot „De Tant“, in Merksteiner Platt aufgeführt, für die Zuschauer die reinste Lachtherapie. „Tant Trina“, die vor sieben Jahren gestorben ist, muss noch mal von den Toten auferstehen, um ihrer Nichte Josefine Frickler und ihrem Mann Jakob (Küeb) ein gutes Erbe zu ermöglichen.

Denn Josefines Onkel, „Trinas“ Bruder, der lange Zeit in Amerika gelebt hat, ist gestorben. Sein Sohn Stevie hat sich zum Besuch angemeldet. Als „Tant Trina“ starb, hatten die Fricklers ihre Verwandtschaft in Übersee absichtlich nicht informiert, um alleine das Haus der Tante zu erben. Außerdem geht es um das nicht gerade geringe Erbe von „Trinas“ Bruder.

Deswegen schlüpft Jakob (Küeb) in die Rolle der „Tant Trina“. Natürlich bleibt dies nicht unbemerkt von den neugierigen Merksteiner Nachbarn, so dass es zu einigen kuriosen Zusammentreffen kommt, worauf der Briefträger sogar beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln.

Natürlich fliegt die Verkleidung am Ende auf. Allerdings tat das der perfekt inszenierten Komik auf der Bühne und der guten Stimmung im Saal keinen Abbruch. Schließlich kamen die Zuschauer im ausverkauften Saal gar nicht mehr aus dem Lachen raus.

Wer Lust bekommen hat, die Alt-Merksteiner Laienspieler selbst mal zu bestaunen, kann dies noch am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Bürgerhof umsetzen.

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