Beim Schwank „Die Nacht der Nächte“ bleibt kein Auge trocken

Von: Sigi Malinowski
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Knackwurst und Huhn sind los: Aber der Agentur „Leih‘ Dir einen Mann“ geht’s dadurch auch nicht viel besser. Mit dem Dreiakter „Die Nacht der Nächte“ feierte der Theaterverein Oidtweiler eine tolle Premiere. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Ein herrliches Chaos, wer blickt denn da noch durch? Eine laufende „Knackwurst“ trifft ein menschliches „Huhn“. Beide sind dem flüssigen Korn sehr zugetan.

Der Theaterverein 1985 Oidtweiler feierte einen rauschenden Auftakt mit seinem neuesten Schwank „Die Nacht der Nächte“. Im Settericher Saal Werden bot der Theaterverein zwei Aufführungen an. „Diese wurden aufgrund der enorm hohen Kartennachfrage notwendig“, freuen sich Theatervereins-Vorsitzender Peter Fuhren und natürlich auch der Rest des Ensembles über den sehr guten Zuspruch.

Männer für gewisse Stunden

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Besucher ihre Taschentücher zückten, um sich vor Lachen die Tränen aus den Augen zu wischen. Die neun Darsteller übertrafen sich gegenseitig.

Worum ging‘s? In der Begleitagentur „Leih‘ Dir einen Mann“ ist so ziemlich alles aus dem Ruder gelaufen. Die Chefinnen Lioba Michel (Renate Printz) und Anni Seidenspinner (Martina Hacking) haben den Überblick verloren. Ihre „Models“ und Ehemänner Egon (Heinz Willi Clahsen) und Alois (Peter Fuhren) sind in die Jahre gekommen. Auch mit Heesters-Verschnitt Dieter Hummel (Hans Esser) ist irgendwie kein Staat mehr zu machen.

Da taucht plötzlich Detlef Renner (Dieter Heipertz) auf und verbündet sich mit den anderen Herren. Nun spielen Hochzeitsvorbereitungen, eine Amateur-Wahrsagerin, eine Adoptivtochter und unvorhersehbare Umstände plötzlich eine Rolle.

Völlig unerwartetes Ende

Es wird turbulent, denn die Kartenleserin hat alle in Aufruhr versetzt. Bis die „Nacht der Nächte“ ein völlig unerwartetes Ende nimmt, haben zahlreiche Zwerchfellattacken aufs Publikum stattgefunden . . .

Im Stück die „Die Nacht der Nächte“ spielen: Aron Breckner, Lea Herkens, Martina Hacking, Renate Printz, Heinz-Willi Clahsen, Peter Fuhren, Angelika Esser, Dieter Heipertz und Hans Esser.

Für die Textsicherheit sorgen als Souffleusen Gerda Heipertz und Ursula Fuhren.

Das Bühnenbild hat Herbert Joussen gestaltet.

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