Baesweiler - Beim Fest dreht sich alles um leckere Äpfel

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Beim Fest dreht sich alles um leckere Äpfel

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Beherzter Griff in die Apfelkiste: Helmut Herten, Barbara Marpe (Mitte) und Ursula Roosen. Foto: Sigi Malinowski
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Foto: Das ist nicht Schneewittchen. Bei der jungen Apfelfreundin handelt es sich um Sarah Sophie Joußen aus Baesweiler.
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Baesweiler. Exotisch anmutende Tipps und Rezepte gibt’s dazu. Beim Apfelfest des Gartenbauvereins erfuhren die Besucher beispielsweise, wie ein „heißes Apfelsüppchen“ oder „Tante Mimis Apfelkuchen“ zustande kommen. Dass in der Suppe auch Meerrettich, Petersilie und Chili drin ist.

Schon zu früher Stunde wurden die Informations- und Verkaufsstände im landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb Roosen – nahe des Gewerbegebietes Beggendorf – zugestellt.

Das Apfelfest fand sehr hohes Interesse. Worüber Obergartenbauer Helmut Herten und seine Mannschaft sehr glücklich waren. Denn das Angebot war sehr vielfältig angelegt.

Ab ins Gelände

Tausende Äpfel in den verschiedensten Sorten boten Chefin Ursula Roosen und ihre Mitarbeiterin Barbara Marpe an. Zudem gaben sie Auskunft beim Apfelcheck, welche Sorte denn wie süß oder säuerlich schmeckt. Ganz hoch im Kurs standen die frisch gebackenen Apfelpfannkuchen und -torten, die Anneliese Moss oder Angelika Wilke reichten.

Derweil zogen Helmut Herten und Frank Roosen immer wieder mit einzelnen Gruppen ins „Gelände“, um ein bisschen Baum- und Apfelkunde zu vermitteln. Dabei erfuhren die Interessenten unter anderen, dass heimische Sorten wie Topas oder Boskoop sowie die Sorten Seidenhemdchen oder Aachener Hausapfel sehr beliebt sind. Wie schneidet man einen Apfelbaum richtig und sinnvoll: Auch das wurde von den Experten vermittelt. Zudem warb Helmut Herten für die regionalen Anbauer: „Was hier produziert wird, sollte auch hier gekauft werden“. Denn: die heimischen Produkte unterliegen ganz strengen Qualitätskriterien und Reinheitsgeboten. Nicht nur der heimische Apfel stand im Mittelpunkt des Festes. Auch Hobbyimker Helmut Gerhards stellte seine Honigsorten zum Verkauf und lieferte Informationen zur (eigenen) Herstellung des süßen Bienensaftes.

Viel Interesse fand das beispielsweise bei Sarah Sophie Joußen. Angst vor Bienen? „Nö, die sind doch süß“, befand die zehnjährige Maid und wusste erstaunlicher Weise auch, dass die angebotene Propolislösung (Kittharz der Bienen) „gut gegen kleine Verletzungen auf der Haut ist und das Immunsystem stärkt“. Während diese Lösung nur tropfenweise genossen werden sollte, schmeckte der selbst gekelterte Apfelsaft des Hauses gleich in großen Gläser-Mengen. Bei 25 Wärmegraden war dieser Durstlöscher besonders beliebt.

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