Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

Beigeordneter Ulrich Wigand geht in Ruhestand

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
wigandbu
Ein Würselen-Teller und viele Komplimente für die geleistete Arbeit: Technischer Beigeordneter Ulrich Wigand (l.) wurde von Bürgermeister Werner Breuer im Ratssaal verabschiedet. Für Ehefrau Gabriele Fichsel-Wigand gab es Blumen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. „Sie als Technischer Beigeordneter der Stadt auf der einen und die Kommunalpolitiker auf der anderen Seite haben gemeinsam Stein auf Stein gesetzt und die Entwicklung Würselens voranzutreiben.”

Das attestierte Bürgermeister Werner Breuer dem mehrheitlich nicht mehr wiedergewählten Wahlbeamten Ulrich Wigand bei seinem Abschied aus dem Rathaus.

Ihm sei es vergönnt gewesen, in seiner achtjährigen Dienstzeit an zahlreichen richtungsweisenden Projekten selber Hand angelegt zu haben.

Dabei habe Wigand nicht nur seinen Dienst getan: „Sie haben sich für unsere Stadt über alle Maßen eingesetzt.” Breuer, der in Sachthemen nicht immer mit Wigand einer Meinung war, ließ keine Zweifel daran: „Es geht ein Mann, der Spuren hinterlässt. Dieses Spuren werden noch lange Zeugnis von seiner Arbeit hier im Rathaus ablegen.”

Er versicherte dem scheidenden Technischen Beigeordneten, das Geld der Stadt nicht mit der Schubkarre aus dem Rathaus heraus gefahren zu haben: „Sie haben beispielhaft Fördergelder nach Würselen geholt”.

Doch ersparte sich Breuer nicht die Bemerkung, Wigand habe zwar nicht immer die Folgekosten im Auge gehabt, wohl aber die für die Zukunft der Stadt wichtigen Maßnahmen.

Überzeugt war er davon, Wigand werde nicht nur bei ihm, sondern auch bei allen Bürgern, die seine Arbeit von sachlichen und nicht von der parteipolitischen Seite sehen, noch lange positiv in Erinnerung bleiben.

Er freute sich auf ein Wiedersehen mit ihm beim Spatenstich zur Kreisstraße 34 (Osttangente) am 3. April, „die Sie bis kurz vor der Realisierung maßgeblich betreut und vorangetrieben haben”.

Mit auf den Weg gab der Breuer ihm ein kleines Geschenk der Stadt, seiner Ehefrau Gabriele Fichsel-Wigand überreichte er einen Blumenstrauß.

Die Flucht nach vorne ergriff SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix. „Es war nicht immer ganz einfach, für Sie mit uns und für uns mit Ihnen”, sagte er Dank für die von Wigand während seiner achtjährigen Amtszeit geleistete Arbeit und wünschte ihm Glück und Erfolg in der Zukunft. „Sie können jederzeit erhobenen Hauptes durch die Stadt gehen”, bescheinigte ihm der CDU-Vize-Fraktionsvorsitzende Hans Burchatzki, Spuren hinterlassen zu haben.

Er habe die Diskussion um seine Person stets mit großer Gelassenheit ertragen. Offen und fair sei die Zusammenarbeit gewesen, sagte UWG-Fraktionsvorsitzender Walter Quadflieg Danke und Adieu.

Im Namen der Grünen Fraktion verabschiedete die frisch gewählte Sprecherin der Fraktion einen Mann, „der das Gesicht unserer Stadt in einer so kurzen Zeit so umfassend zum Positiven verändert hat wie kein anderer vor ihm im Amt”.

Sie nannte eine Reihe von Beispielen, die verdeutlichten, warum es die Grünen bedauern, „dass ein solch fähiger und engagierter Arbeiter für unsere Stadt geht”.

Da Wigand viele Millionen an Fördergeldern mit der Schubkarre nach Würselen hineingekarrt habe, machte „seine” Fraktion ihm symbolisch eine Schubkarre mit Apfelbaum der Sorte „Geheimrat Oldenburg” zum Geschenk. Sie sei besonders resistent gegen jegliche Giftattacken aus dem Nachbargarten.

Dass Wigand sich bei seinem Anblick an eine erfolgreiche Zeit in Würselen erinnern möge, das wünschte Renate Knauf.

„Wir haben in der Zusammenarbeit mit Ulrich Wigand vieles lernen können”, bedauerte es der mittlerweile partei- und fraktionslose Dieter Griemens, dass die acht Jahre so schnell zu Ende gegangen sind.

Ein originelles Präsent hatte die FDP-Sprecherin Dr. Elisabeth Hovestadt für den Scheidenden, eine Warmlampe mit der Aufschrift „förderschädlich”, ein Lieblingswort von Wigand.

Für die schöne Kaiserstraße und den Markt bedankte sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie, Manfred Wirtz, mit einem Original-Wittl: „Sie haben die Innenstadt am Leben erhalten.”

Man könne sich nur wundern, was in acht Jahren gemeinsam mit Wigand geschaffen worden sei, meldete sich Fachbereichsleiter Manfred Schmitz-Gehrmann zu Wort, wobei er dessen Gradlinigkeit und Zielstrebigkeit lobte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert