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Begegnungsstätte: Viele Interessen unter ein Dach bringen

Von: Sigi Malinowski
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Neues Bürgerzentrum mit begrüntem Umfeld: Das Haus Setterich soll im September eröffnet werden. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Die Erwartungen sind sehr hoch. Sowohl die künftigen Nutzer als auch die Planer, Betreuer und Erbauer freuen sich auf den Einzug ins Haus Setterich, die künftige Begegnungsstätte.

Legt man die Vorfreude und die Erwartungen zugrunde, wird das Haus - es soll am 21. September im Rahmen eines Settericher Stadtteilfestes eingeweiht werden - dauerhaft mit reichlich Leben erfüllt. Das Nutzungskonzept dafür steht.

Die Baesweiler Stadtverwaltung hat es gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, mit dem ein Betriebsträgervertrag geschlossen wurde, erstellt. Eine der Kernaussagen ist in dem nach zehn Unterpunkten aufgeteilten Konzept, dass im Rahmen des Programms Soziales Stadt Setterich-Nord neben den städtebaulichen Verbesserungen auch die Lebenssituation der Menschen, die in diesem Gebiet wohnen, allgemein verbessert und das Miteinander im Stadtteil gefördert werden.

Baesweilers Beigeordneter und Kulturdezernent Frank Brunner: „Wir haben jetzt die Räume dafür, freuen uns und sind uns sicher, dass wir den Spagat zwischen den unterschiedlichen Interessen hinbekommen werden.” Er zeigt sich mit Blick auf das umfangreiche Papier auch sehr zuversichtlich, „dass jeder das Gebäude so nutzen kann, wie er es gerne möchte”.

Stadt und auch DRK in Person des Stadtteilmanagers Bernhard Döveling sind der Überzeugung: „Hier liegt ein sehr umfangreiches Konzept vor, in dem ein Interessenausgleich gefunden wurde.” Dies wurde auch im Ausschuss für Jugend und Soziales deutlich, der das elfseitige Papier beraten hat.

Frank Brunner ist sicher: „Die ersten Schritte kommen schon sehr gut an.” Das habe man auch aus potenziellen Nutzerbefragungen entnehmen können. „Das Interesse ist sehr groß. Wir hoffen nun, dass das, was schriftlich fixiert wurde, in zwei Jahren Realität wird.”

Das hofft auch Bernhard Döveling. Er erwartet vom Nutzungskonzept, „dass es den innovativen Ansatz verwirklichen möge”. Einem kritischen Einwand in der Sozialausschussitzung aus dem Zuschauerraum, die Bürgerbeteiligung” in der Sozialen Stadt gelte als „mangelhaft”, entgegnete Beigeordneter Frank Brunner mit der Bemerkung: „So einen Vorwurf können wir überhaupt nicht nachvollziehen.”
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