Bechtle IT Systemhaus Aachen unterstützt Arbeit im Libanon

Von: ehg
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Misereor
Flüchtlinge psychologisch betreuen und mit Lebensmitteln versorgen: Die Mitarbeiter des Bechtle IT Systemhauses Aachen unterstützen die Arbeit im Libanon. Foto: W. Sevenich

Würselen. Das seit 2010 an der Monetstraße 24 ansässige Bechtle IT Systemhaus Aachen, ein Unternehmen der Bechtle AG, hatte sich mit seinen 50 Mitarbeitern bei einer im vergangenen Jahr durchgeführten Spendenaktion in den Dienst der Arbeiterwohlfahrt Aachen gestellt. In diesem Jahr nahm es sich mit Misereor über die Partnerorganisation „Pontifical Mission Lebanon“ (PM Lebanon) der syrischen Flüchtlingskinder im Libanon an.

Misereor-Abteilungsleiter Partnerschaften, Andreas Lohmann, durfte jetzt einen Scheck über 4000 Euro aus der Hand von IT-Systemhaus-Geschäftsführer Rainer Peter entgegennehmen. Für die Not ließ er zahlen sprechen: „Der Libanon hat 4,4 Millionen Einwohner. Er hat bisher eine Million Flüchtlinge aufgenommen.“ Was das für Deutschland bedeuten würde, stellte er rhetorisch in den Raum.

„Die meisten Kinder haben Gewalt erlebt: den Tod eines Familienangehörigen, die Zerstörung ihres Wohnhauses oder ihres Viertels“ beschrieb er die Situation der Flüchtlinge, vor allem der Kinder. Auch die Flucht ihrer Familien habe tiefe Spuren in der Erinnerung der Kinder hinterlassen. Die Partnerorganisation PM Lebanon sorge dafür, dass syrische Kinder versorgt und betreut werden. Sie biete eine Grundbildung und die Schule ergänzende Gruppenangebote. Misereor unterstützt auch ein Flüchtlingsprojekt der Organisation „The House of Light & Hope“, der in libanesischen Hauptstadt Beirut in der Jugendhilfe tätig ist.

Lohmann: „Die Kinder der Flüchtlingsfamilien, die am Rande der Stadt Unterschlupf gefunden haben, versorgt die Organisation mit dem Nötigsten, mit Mahlzeiten, Kleidung, Medikamenten und Schulmaterialien.“ 18 Euro kosten zusätzliche Schulstunden und Betreung am Nachmittag im Monat. 38 Euro reichen aus, um die Familie eines Kindes für einen Monat mit Lebensmitteln zu versorgen. 117 Euro müssen aufgewandt werden, um zehn Flüchtlingskinder psychologisch zu betreuen und mit Medikamenten und Kleidung zu versorgen.

Für die Spende bedankte sich im Namen der notleidenden Flüchtlingskinder Andreas Lohmann bei den Mitarbeitern des Bechtle-Systemhauses und dessen Sponsoren bei der Übergabe des Schecks herzlich.

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