Würselen - Bardenberger CDU will Dorfteich erhalten

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Bardenberger CDU will Dorfteich erhalten

Von: ehg
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Würselen. Der CDU-Bürgermeister-Kandidat Karl-Jürgen Schmitz machte auf der Versammlung des CDU-Ortsverbandes im Restaurant Kolberg aus seinem Herzen keine Mördergrube.

„Ich finde es zum Kotzen, dass die Opposition im Landtag nun auch den Kommunalwahltermin 30. August juristisch kippen will, als ob wir im Augenblick keine anderen Probleme zu lösen hätten.”

Was derzeit auch bei der Neuauflage einer Bürgermeister-Stichwahl abgehe, belege eindeutig, dass die bisher wegen der Kosten angeführten Argumente nur vordergründig gewesen seien.

„Wir haben in Würselen gute Arbeit geleistet, wir müssen sie nur verkaufen.” Da spiele der Wahltermin für ihn keine Rolle. Dass die Christdemokraten wegen des Wahltermins keine Angst zu haben bräuchten, unterstrich auch Landstagsabgeordneter Reimund Billmann.

Was in Münster hinsichtlich des 7. Juni gefällt worden sei, das sei kein juristisches, sondern ein politisches Urteil. Das sei ihm (Billmann) von renommierten Juristen bestätigt worden.

„Wir haben so viel an Leistungen vorzuweisen, dass wir sie nicht alle in einer Wahlzeitung darstellen können”, machte Karl-Jürgen Schmitz den Bardenberger CDU-Mitgliedern Mut. Er warnte davor, dass Thema „Überschuldung” totzuschweigen.

Vielmehr müsse dargelegt werden, wie es in den nächsten zehn Jahren aus der Welt zu schaffen sei. Wie er es angehen will erläuterte Schmitz in kurzen Zügen. Rief dabei aber auch ins Bewusstsein, es müsse viel Geld zur Erfüllung von Aufgaben, die der Stadt durch Land und Bund aufs Auge gedrückt werden, in die Hand genommen werden.

„Es muss unser Ziel sein, der Nettoneuverschuldung auch im Verwaltungshaushalt Grenzen zu setzen und sie auf Null zurückzufahren.”

Er kritisierte heftig, dass von der Opposition schon Geld aus dem Konjunkturprogramm II verteilt werde, obwohl die politischen Vorgaben noch nicht klar seien.

Dass auch im Ortsverband Bardenberg in den letzten zwei Jahren erfolgreich gearbeitet wurde, belegte der vom Vorsitzender Herbert Kaussen-Lingens vorgelegte Rechenschaftsbericht. Er begrüßte es, dass nun endlich mit dem Neubau der Feuerwache begonnen werden könne.

Wie das Gelände rund um den Wasserturm einer neuen Nutzung zugeführt werden könne, darüber seien bereits erste Gespräche mit dem Besitzer geführt worden.

Dass der Betriebsausschuss am Donnerstag in seiner Sitzung eine Lösung für das Problem Dorfteich an Steinhaus finden möge, darauf setzte Kaussen-Lingens. Dazu der Vorsitzende des Ausschusses, Wilhelm Kistermann: „Der Teich muss in seiner Regenrückhaltefunktion als Kleinod erhalten bleiben.” Geschäftsführer Erich Benatzky berichtete über die Vorstandsarbeit . Erfreulich sei, dass die Mitgliederzahl konstant geblieben sei.

Unter der Leitung von CDU-Ehrenmitglied Joseph Bongard erfolgte die Neuwahl des Vorstandes. Gewählt wurden: Vorsitzender Herbert Kaussen-Lingens und Geschäftsführer Erich Benatzky sowie die Beisitzer Heiko Franzen, Marco Lürkens, Waltraud Habetz, Joseph Bongard, Wilhelm Kistermann, Margret Lingens, Manfred Nöldechen, Michael Günter, Ingeborg Rolfes-Sowa, Kurt Esser und Wolfgang Lange. Außerdem gehören Gudrun Ritzen, Thomas Havers, Werner Birmanns, Werner Breuer, Udo Kettenus, Willi Müller, Martin Lingens, Karl-Heinz Habetz und Hans Burchatzki dem Vorstand an.
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