Bahn frei für Sanierung der Halle Krottstraße

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
xxx
xxx

Würselen. Der Weg für die 1,8-Millionen-Euro-Sanierung der Elmar Harren-Sporthalle an Krottstraße ist geebnet: Einstimmig hat sie der Haupt- und Finanzausschuss „zur Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit” beschlossen.

Er stimmte der Genehmigung einer erheblichen außerplanmäßigen Ausgabe zu. Zur Finanzierung werden die noch zur Verfügung stehenden erhaltenen Anzahlungen bei der Schulpauschale von rund 736.000 Euro in Anspruch genommen. Ebenfalls die noch als erhaltene Anzahlung zur Verfügung stehenden Mittel der Sportpauschale und die laufenden Mittel 2011 der Sportpauschale mit insgesamt 120.000 Euro. Weiterhin werden herangezogen die noch zur Verfügung stehenden Mittel der Investitionspauschale von 241.300 Euro und die im Etat 2011 für Baumaßnahmen im Sportbereich veranschlagten 702.500 Euro.

Wie Technischer Beigeordneter Till von Hoegen in der Sitzung betonte, handelt es sich bei den Sanierungsmaßnahmen ausschließlich um Maßnahmen, die notwendig sind, „um die Nutzung der Halle entsprechend dem ihr zugedachten Zweck und Umfang zu gewährleisten”. Wünschenswerte Verbesserungen in energetischer, wirtschaftlicher oder optischer Hinsicht seien bisher nicht aufgenommen worden. „So genannte Schönheitsreparaturen sind in den bisherigen Kostenplanungen nicht enthalten und würden die Kosten erheblich in die Höhe treiben.”

Was vorgelegt worden sei, sei eine grobe Kostenschätzung. Exakter könnten die Kosten erst definiert werden, wenn die Halle nach der Sanierung trockengelegt worden sei. Dann werde er auch die Frage von Hans-Josef Bülles (CDU)beantworten können, ob die „Abhangdecke” für rund 200.000 Euro erneuert werden müsse.

Glücklich schätzte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix, „dass wir die Finanzierung hinbekommen haben”. Er hofft darauf, dass auf einige Maßnahmen verzichtet werden kann. „So weit hätte es nicht kommen dürfen, ging Bülles mit der Verwaltung ins Gericht. Denn: „Die Baumängel waren im Haus schon länger bekannt.” Für die Zukunft gab er vor, „mit den städtischen Immobilien sensibler umzugehen”.

FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Carduck legte nach: „Schadensmeldungen von den Vereinen sind von der Verwaltung ignoriert worden!” Die Vereine litten darunter, dass Übungszeiten ausfielen, beklagte Theo Scherberich (UWG). Der Schaden, der ihnen zugefügt worden sei, sei noch nicht abzusehen.

Das Fazit des SPD-Fraktionsvorsitzenden Stefan Mix: „Das Gebäudemanagement muss gestärkt werden. Dann sparen wir in Zukunft Kosten.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert