Herzogenrath - Auszeichnung für Arbeit im Auftrag des Patienten

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Auszeichnung für Arbeit im Auftrag des Patienten

Von: fs
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Durch den AWO-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Göbbels (l.) wurde Sozialberater Hermann-Josef Penners für sein langjähriges Engagement mit der AWO-Ehrennadel ausgezeichnet. Ehefrau Edeltraut Penners, Ortsvereinsvorsitzender Horst Herberg (r.) und der Patientenbeauftragte der Landesregierung NRW, Dirk Meyer, (2.v.r.) gratulierten. Foto: W. Sevenich

Herzogenrath. Mit dem Ehrenzeichen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Mittelrhein wurde Hermann-Josef Penners bei der Mitgliederversammlung für seine langjährige ehrenamtliche Sozialberatung ausgezeichnet. Hans-Peter Göbbels, Vorsitzender der AWO Aachen-Land, sagte in seiner Laudatio: „Es gibt so viele Möglichkeiten, sich gesellschaftlich einzubringen. Das Ehrenamt braucht Kontinuität.“

Göbbels überreichte Urkunde und Ehrennadel sowie ein Geschenk des Kreisverbandes.

Als Gast begrüßte Vorsitzender Horst Herberg den Patientenbeauftragten der NRW-Landesregierung, Dirk Meyer. Er informierte über die Möglichkeiten, Patientenrechte durchzusetzen. Der Vortrag zeigte, dass Dirk Meyer aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann. Der Patientenbeauftragte ist nicht Teil des Regierungsapparates, ist unabhängig, nicht weisungsgebunden. Leitmotiv seiner Arbeit sei: „Menschen zuerst“. Bei weit über tausend Patientenkontakten im ersten Jahr seiner Tätigkeit hätten sich als Schwerpunkte herausgestellt: Kostenübernahmen durch die Krankenkassen, Terminprobleme bei Haus- und Fachärzten, angenommene Behandlungsfehler, aber auch das Problem mangelnder Wertschätzung, besonders im Krankenhaus. Dirk Meyer machte auch deutlich, was er nicht leisten kann: Der Patientenbeauftragte ist keine medizinische, keine juristische Instanz. An aufschlussreichen Fallbeispielen wurde klar, wie es gelingt, mit guten Argumenten und solider Kenntnis über gesetzliche Vorschriften und deren Spielräume Patientenrechte durchzusetzen. Die Teilnehmer der AWO-Versammlung waren überzeugt: „Hier ist einer, der sich auskennt!“ Horst Herberg danke dem Patientenbeauftragten „für den lebendigen Vortrag und das Angebot der Kontaktaufnahme.“

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