Alsdorf - Ausbau des Bauhofs macht Fortschritte

Ausbau des Bauhofs macht Fortschritte

Von: Holger Bubel
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Es gibt immer was zu tun: Mitarbeiter des Bauhofs sind nicht nur bei der Pflege der städtischen Grünanlagen im Einsatz. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. „Alles läuft nach Plan.“ Die Ertüchtigung des Alsdorfer Baubetriebshofs an der Carl-Zeiss-Straße nimmt deutlich Konturen an. Der erste Bauabschnitt durfte jetzt als vollendet gemeldet werden. Im hinteren Teil des Bauhofes steht nun ein großes Betriebsgebäude mit Fahrzeughalle, Werkstatt, Gefahrgutlager und mehreren angrenzenden Schüttboxen.

Auch auf der Außenanlage des Bauhofs hat sich einiges getan: So wurde Beispiel ein Waschplatz für die städtischen Fahrzeuge fertiggestellt, Ordnung geschafft. Und überhaupt gewinnt man schnell den Eindruck, dass sich das Areal nun überschaubarer und organisierter präsentiert. Bisher wurden in diesen ersten Bauabschnitt 850.000 Euro investiert.

In einer kleinen Feierstunde in der neuen Werkshalle mit den Bauhofbediensteten und weiteren Verwaltungsmitarbeitern sowie Ratsmitgliedern, die mit ihrem Beschluss im April 2012 die Ertüchtigung auf den Weg gebracht hatten – immerhin beträgt die Gesamtinvestitionssumme insgesamt gut 1,8 Millionen Euro –, lobte Bürgermeister Alfred Sonders vor allem den Einsatz der Bediensteten bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Optimale Bedingungen

„Von Ihnen erwartet man, ständig im Schweinsgalopp zu arbeiten. Dazu haben Sie dann auch zumindest optimale Bedingungen verdient. Aufgrund Ihrer Arbeitsleistung konnten die Kosten reduziert werden“, sagte Sonders.

Rund 50.000 Euro erbrachte Eigenleistung durch die Bauhof-Mitarbeiter können sich wahrlich sehen lassen. Ob bei der Verlegung von Abwasserleitungen – hier sind die Arbeiten für die nun folgenden Bauabschnitte zwei und drei bereits abgeschlossen – bei Malerarbeiten in der Fahrzeughalle oder der Errichtung der Zaunanlage um das Baubetriebshofgelände: Das ganze Know-how der städtischen Mitarbeiter floss hier ein.

Weitere Arbeiten stehen nun an. Der zweite Bauabschnitt wird im August starten. Dann werden zwei Streusalzsilos mit je 100 Tonnen Kapazität aufgestellt, wodurch derzeitige Kosten des Outsourcing eingespart werden können. Dazu muss zunächst das Fundament hergestellt werden. Mit insgesamt 350 Tonnen Streusalz, die gelagert werden können, sollte Alsdorf für kommende harte Winter gut aufgestellt sein.

Auch Sozial- und Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter des Abwasserbereichs werden jetzt in Angriff genommen. Rohbauarbeiten starten bereits 2013, im kommenden Jahr rücken die Dachdecker an, Fenster werden eingebaut, Fassadenarbeiten, Fenstereinbau und Innenausbau folgen. Noch in der ersten Jahreshälfte 2014 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Der dritte Bauabschnitte schließt mit der energetischen Ertüchtigung und den Umbau der vorhandenen Werkhalle die Gesamtmaßnahme ab.

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