Aus der Stadthalle an die Verwaltungspitze

Von: Karl Stüber
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Ab Montag im Briefkasten: (v.l.) Friedhelm Krämer, kommissarischer Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Alsdorf, Bürgermeisterkandidat Alfred Sonders und „Wahlkampfmanager” Detlef Loosz stellen vorab das Programm „Initiative für Alsdorf” vor. Foto: Stüber

Alsdorf. Der Mann kommt eigentlich aus der Stadtverwaltung - und will dahin zurück: auf den Chefsessel. Im September 2008 von der SPD Alsdorf offiziell nominiert, läutete SPD-Bürgermeisterkandidat Alfred Sonders am Donnerstag die heiße Wahlkampfphase ein.

Auf großes Geld kann er im klammen Alsdorf nicht hoffen, weiß der Chef der Alsdorfer Freizeitobjekte GmbH. Deshalb setzt er auf Eigeninitiative und will die Leute mitnehmen auf den Weg in die Zukunft. Dazu gehört natürlich eine saubere Stadt. „Das ist doch Aushängeschild und Voraussetzung für Neuansiedlung”, meint er - und das gelte für Gewerbe genauso wie für Neubürger.

Alsdorf brauche ein neues Image. Eine propere Stadt mit interessanten Freizeitangeboten, modernen Schulen und gutem Betreuungsangebot soll sie sein. Hierzu will er die vorhandene Kultur- und Freizeitachse von Cinetower über Burg, Bowlingcenter, Stadthalle, Anna-Park. Ernergeticon, noch zu bauendem Schulzentrum und Disko in der Unterstation, über Euregibahn und Haldenlandschaft bis zum Weiher weiter ausbauen.

Zentrales Anliegen ist der Bau eines attraktiven Hotels in Nachbarschaft der Stadthalle. Ein Bedarf von 60 Betten würde sich rechnen, meint er. Es sei Aufgabe der Stadtverwaltung, Investor und Betreiber hierfür zu finden, will er dort Dampf machen. Als nächster Schritt könne der Stadtplatz zwischen Halle und Hotel überdacht werden, „um wetterunabhängige Außenveranstaltungen organisieren zu können”, sagt er.

Mit Leben gefüllt werden soll die Stadt durch ein „Aktionsprogramm City”, für das er bei Gastronomie, Handel und weiteren Dienstleister kräftig trommeln will. Unter Federführung eines neuartigen Citymanagers sollen die Kräfte von Ehrenamtlern gebündelt und logistisch unterstützt werden. Die Menschen aus den Stadtteilen sollen wieder gerne ins Zentrum kommen. Zugelich gelte es, besagte Stadtteile zu stärken und Nahversorgung zu gewährleisten. „Da sind tolle Wohnsiedlungen mit schönen Gärten. Das ist bislang zu wenig bekannt”, sagt er. Auch wenn nicht mehr der große Finanztopf zur Verfügung stehe, müssten den Vereinen der Rücken gestärkt und ihrer gesellschaftlich wichtigen Funktion mehr Anerkennung zukommen.

Natürlich hat Sonders ein Organisationskonzept für die Stadtverwaltung im Kopf - und behält es dort, vorerst. „Ich will da wieder hin zum Corpsgeist des gegenseitigen Helfens”, gibt er als Ziel seines Handelns aus, sollten ihn die Wähler dort haben wollen.
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