Alsdorf - Augenzentrum feiert Richtfest

Augenzentrum feiert Richtfest

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
Pionierarbeit am Annapark gele
Pionierarbeit am Annapark geleistet: (v.l.) Bürgermeister Alfred Sonders, Dr. Susanne Arend, Prof. Dr. Claudia Redbrake, Bernd Creutz, Wirtschaftsförderer Dr. Axel Thomas und Prof. Dr. Kay Oliver Arend. Foto: Stüber

Alsdorf. Die Mieterin schwingt den Besen, der Mieter sammelt Relikte der Bauarbeiten in einer Mülltüte. Prof. Dr. Claudia Redbrake und Prof. Dr. Kay Oliver Arend haben den Arztkittel und Einweghandschuhe gegen Arbeitsgerät eingetauscht.

Und sie legen letzte Hand am Neubau des Augenzentrums am Steigerweg am Annagelände an. Es soll ja möglichst sauber aussehen, wenn die Gästeschar zum Richtfest anrückt, zu der auch die Bauherren Dr. Susanne Arend und Bernd Creutz gehören. Eine Gruppe Damen nähert sich der Baustelle - nachvollziehbar neugierig. Denn es handelt sich um Angestellte des Augenzentrums, das derzeit noch am Standort Cäcilienstraße betrieben wird. Sie wollen sich natürlich ihre neuen Arbeitsplätze anschauen.

Claudia Redbrake geht voran und macht eine kleine Führung durch das Gebäude, nachdem zuvor der zünftige Richtspruch zu hören war, zwar ohne Richtkranz, dafür aber mit einer an Steinen zerschellenden Bierflasche bekräftigt. Kay Oliver Arend ist voll des Lobes: „Das ist ein wirklich schöner Standort.” Und überhaupt: Die Wirtschaftsförderung habe sehr gut geklappt.

Das hören Bürgermeister Alfred Sonders und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion, Dr. Axel Thomas, natürlich gerne. Sonders legt sogleich nach: Optiker Matthias Kaulard will dem Augenzentrum folgen und „seine Zelte” direkt daneben aufschlagen. Zur Erteilung der Baugenehmigung fehlten nur noch Unterschriften.

„Wir informieren unsere Patienten schon seit einem Jahr per Flyer über den anstehenden Standortwechsel”, erzählt Mieter Arend. Und die seien ganz angetan davon, dass sie die neue Diagnose- und Behandlungsstätte viel besser erreichen können - mit Blick auf die nahe Euregiobahn, den Busbahnhof und die entsprechenden Parkplätze. „Unser Einzugsbereich ist groß. Ziehen Sie einen Kreis von 50 Kilometern ringsum”, sagt der Augenspezialist.

Rund drei Millionen Euro werden in das neue Augenzentrum investiert. Ziel ist es, mit dem Umzug Mitte Dezember zu beginnen, um zum Jahreswechsel an neuer Wirkungsstätte wieder den Patienten zur Verfügung zu stehen. Dann wird das Zentrum, das jetzt noch blinzelt, die Augen voll aufgeschlagen haben. 27 Angestellte arbeiten derzeit für das Ärzteteam, am Steigerweg dürften es mehr werden. Bewerbungsgespräche für einen weiteren Arzt laufen derzeit, wie Arend berichtet.

Bürgermeister Sonders gerät ins Schwärmen, spricht mit Blick auf weitere bereits existierende medizinischer Einrichtungen für Chirurgie und Innere Medizin gar von einer Art „ambulanten Krankenhaus”, über das Alsdorf verfügt. Er ist sich sicher, dass nach der Pionierleistung Augenzentrum auf der Gewerbefläche am Annapark und dem Optiker weitere Unternehmen folgen. Und Wirtschaftsförderer Dr. Thomas schmunzelt dazu. Er hat da heimlich bestimmt schon ein paar Kandidaten im Auge - wo sonst!
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