Aufregende Schatzsuche im Broichbachtal

Von: eli
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Hoch hinaus: An den Zwischenst
Hoch hinaus: An den Zwischenstationen galt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Für Alix eine besondere Herausforderung . Foto: Elisa Zander

Herzogenrath. Alix sieht sich um. Seine linke Hand auf den Felsen, die rechte an einem Haltegriff zieht er sich, mit seinem linken Fuß stützend, ein Stück weiter die Kletterwand hinauf. Unten steht Großvater Bernd Lieber und gibt Tipps. „Schau mal, hier ist noch ein Griff, daran kannst du dich festhalten”, sagt er und zeigt auf eine gelbe Plastikhalterung weiter rechts.

Doch für den etwa 1,20 Meter großen Steppke ist das gar nicht so einfach. „Die Wand ist für Kinder von mindestens 12 Jahren konzipiert worden”, erklärt Marlies Mainz-Krings vom Kinder- und Jugendtreff 4You. „Die haben dann natürlich schon längere Beine.” Aber davon lässt Alix sich nicht abschrecken. Tapfer kämpft er sich über die Mitte hinaus, dann kommt er nicht mehr weiter. „Ich finde, du hast die Familienehre gut gerettet”, lobt Mainz-Krings.

Damit hat Familie Lieber die erste von sechs Stationen erfolgreich absolviert. Nun gibt es einen Zettel mit Koordinaten und einer kleinen Wegbeschreibung. Der Weg der Schatzsuche geht weiter.

Unter dem Motto „Jugend in Bewegung” hat die Arbeitsgemeinschaft der offenen Türen (AGOT) in Herzogenrath in Kooperation mit der DRLG eine Schatzsuche der besonderen Art initiiert: Anhand von GPS-Koordinaten oder einer Wegbeschreibung galt es, verschiedene Stationen rund um den Herzogenrather Weiher im Broichbachtal zu finden. Die Teams der Jugendeinrichtungen der Stadt, Abenteuerspielplatz Bergerstraße, Kinder- und Jugendtreff 4You, HOT-Jugendzentrum, Streiffelder Hof, Jugendtreff Bürgerhaus Kohlscheid sowie die Mobile Jugendarbeit, hatten sich Aufgaben zu den jeweiligen Zwischenstandorten überlegt: Da wurde Squash gespielt, ein Bach mit Hilfe einer Seilbrücke überquert, ein Skater- sowie ein Geschicklichkeitsparcours überwunden und bei der DLRG im Hallenbad nach einem Schatz getaucht. Neben den jeweilig weiterführenden Wegbeschreibungen gab es zudem Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergaben und damit den Zielort verrieten.

Auch wenn sich Ida Sieber, Sozialpädagogin vom Abenteuerspielplatz Bergerstraße, erhofft hatte, dass mehr als fünf Teams auf Schatzsuche gehen, war sie mit der Erstauflage von „Jugend in Bewegung” zufrieden.
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