Alsdorf - Attraktive Fassade ins rechte Licht rücken

Attraktive Fassade ins rechte Licht rücken

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Bei der Beleuchtungsprobe wie Dornröschen „wachgeküsst”: Die Fassade des ehemaligen Grundschulgebäudes am Ubacher Weg wurde für den Einzug der Volkshochschule erheblich aufgehübscht und soll nun auch am Abend erstrahlen. Foto: Stüber

Alsdorf. Seltsames geschieht vor dem Haupteingang des neuen Domizils der Volkshochschule am Übacher Weg zu vorgerückter Stunde. Im Halbdunklen schleppen Gestalten seltsame Metallröhren vor die Front und legen Kabel. Ein Stromaggregat nimmt knurrend seine Arbeit auf. Lichtkegel tasten sich die Fassade empor.

Fahles Licht wird beim Hochfahren der energiesparenden Leuchtmittel zu angenehmen Kegeln, hebt die feine Struktur der Ziegel hervor, wird von den hellen Wandpartien reflektiert.

Jetzt wird für den Passanten im wahrsten Sinne des Wortes klar vor Augen geführt, wie attraktiv die Architektur ist - und die Nutzer der abendlichen VHS-Bildungsangebote dürfen sich über angemessene Sicht und Sicherheit spendende Beleuchtung freuen.

Mitarbeiter der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV) sind am Werk. Günter Bachmann, Carsten Umlauf und Guido Prinz arrangieren eine Beleuchtungsprobe, begleitet von Damian Toporowski vom Tiefbauamt der Stadt Alsdorf.

Verschiedene Wattstärken werden ausprobiert, „Lichtfarben” getestet. Die Marienfigur über dem Haupteingang, der bis vor kurzem noch zugemauert war, aber jetzt wieder den optischen Mittelpunkt der Fassade bildet und seiner Funktion gerecht werden darf, hebt sich endlich deutlich von ihrem Hintergrund ab.

Bodenstrahler von zwei Herstellern werden bei dieser Gelegenheit ausprobiert, ergänzt René Schmitz, EWV-Referent für Strom und Beleuchtung. Lichtfarben zwischen Kalt- und Warmweiß lassen die Fassade in verschiedenen Variationen in Erscheinung treten.

Die Speziallampen kommen mit geringen Wattleistungen aus. Wahrscheinlich werden 35-Watt-Leuchtmittel zum Zuge kommen. Sechs Bodenstrahler und ein bis zwei Spots sollen von der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG) Alsdorf installiert werden, lautet der Vorschlag, der sich aus der Beleuchtungsprobe ergibt. Die EWV soll das Material liefern. Ein entsprechendes Angebot ist in Arbeit.

Mit eingearbeitet wurden Vorschläge, die Vertreter des Vereins „Lichtprojekt Aachen” beim 2. Stadtgespräch dieser Zeitung und des Vereins Stadtmarketing Alsdorf unterbreitet hatten. Ein schöner Erfolg des vom Stadtmarketing und der Lokalredaktion initiierten „Lichtprojekts Alsdorf”.

Bernd Mortimer, Vorstandsmitglied beim Verein Stadtmarketing und ABU-Fraktionsvorsitzender, ergänzt, dass mit vier weiteren Bodenstrahlern nach Abriss des alten Toilettentrakts der Grundschule die optische Verknüpfung des Fußwegs zum und durch den Südpark geschaffen werden soll.

Energeticon im Blickfeld

Und Mortimer spricht von weiteren Projekten. So soll zum Beispiel der Alte Wasserturm an der Konrad-Adenauer-Allee per Licht in Szene gesetzt werden. Wenn das Energeticon auf dem Annagelände als Dokumentationszentrum und außerschulischer Lernort endlich zur geplanten Größe ausgebaut wird, wolle man auch dort beizeiten an angemessene Lichtspots denken.

Andreas Ihrig, Leiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der EWV, erinnert daran, dass sein Unternehmen nicht zum ersten Mal im Auftrag der Stadt in Alsdorf Objekte speziell beleuchtet. So beeindruckt unter anderem die Illumination des neugestalteten Denkmalplatzes. Über eine effektvollere Beleuchtung der Burg ist das Unternehmen mit der Stadt im Gespräch.
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