Herzogenrath - Arbeit und Hort in einer Stadt

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Arbeit und Hort in einer Stadt

Von: Holger Bubel
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Unterzeichnet: Saint-Gobain-Se
Unterzeichnet: Saint-Gobain-Sekurit-Geschäftsführer (v.l. sitzend), Bürgermeister Christoph von den Driesch und Ralf Steffen vom Vorstand der Elterninitiative Roda Kindertreff bringen durch ihre Vertragsunterschrift die Kooperation in trockene Tücher. Foto: Holger Bubel

Herzogenrath. Eine neue Zusammenarbeit in der Herzogenrather Kindergartenlandschaft hat jetzt Bürgermeister Christoph von den Driesch vermeldet.

Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung zu selbiger mit der Saint-Gobain Sekurit Deutschland GmbH & Co. KG lobte von den Driesch das Engagement des in Herzogenrath ansässigen Unternehmens ausdrücklich als familienfreundlich und sprach von einer Win-win-Situation für alle Beteiligten: Unternehmen, Stadt, Eltern und Kinder.

Bestandsgebäude wird erweitert

Der Vertrag sieht vor, dass am Bestandsgebäude der Tageseinrichtung Roda Kindertreff durch einen Anbau eine weitere Betreuungsgruppe für Kinder von Mitarbeitern von Saint-Gobain Sekurit ab dem Kindergartenjahr 2013/14 eingerichtet wird. Heißt: Sekurit hat ein vorrangiges Belegrecht für zehn Kinder aus der Belegschaft, auch wenn diese nicht in Herzogenrath wohnhaft sind. Werden diese Plätze einmal nicht benötigt, stehen sie zur offenen Verwendung der Stadt.

„Mit diesen Plätzen, die von der U3-Betreuung bis zu Sechsjährigen angeboten werden, unterstützen wir das Anliegen unserer Mitarbeiter, den Beruf und die Familie zu vereinbaren. Denn auch nicht in Herzogenrath wohnhafte Kinder dürfen am Ort der Arbeitsstätte ihrer Eltern den Kindergarten besuchen”, betonte Sekurit-Geschäftsführer Stephan Mast.

Und das lässt sich das Unternehmen auch einiges kosten. Die jährlichen Betriebskosten für die zehn Plätze belaufen sich für Sekurit auf 42.000 Euro, außerdem wird die erstmalige Ausstattung für die neue fünfte Gruppe im Roda Kindertreff von 35.000 Euro getragen. Die Gesamtkosten von rund 140.000 Euro werden außerdem durch Landeszuschüsse von rund 54.000 Euro, durch Elternbeiträge von rund 27.000 Euro und einen Anteil der Stadt von rund 17.000 Euro gedeckelt.

Der Eigentümer und Vermieter der Kindertageseinrichtung, die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft für die Stadtregion Aachen GmbH (GWG), wird den notwendigen Anbau realisieren und das Kita-Außengelände erweitern. Refinanziert wird diese Maßnahme über eine entsprechende Kaltmiete: „Trotz demografischen Wandels sehen wir kein Risiko in dieser Investition”, sagte GWG-Geschäftsführer Dr. Axel Thomas. „Vom baulichen, architektonischen und pädagogischen Konzept des Roda Kindertreffs bin ich voll und ganz überzeugt.”

Von Beginn an Unterstützung

Zufrieden zeigte sich auch Bürgermeister von den Driesch. „Als Stadt sind wir seit Jahren engagiert, einen guten Ausbaustand an Plätzen für unter Dreijährige zu erzielen. Deshalb haben wir als Kommune dieses Projekt von Beginn an unterstützt.”

Auch von den Driesch sieht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als wichtige gesellschaftliche Aufgabe. „Dafür wollen wir den hiesigen Betrieben gute Rahmenbedingungen geben. Nicht zuletzt, damit Fachkräfte in der Region und der Wirtschaft erhalten bleiben. Ich wünschte mir noch mehr Unternehmen, die dem Beispiel Saint-Gobains folgen, für die Menschen und für die Region Aachen.”
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