Anlieger gegen neues Baugebiet in Hoengen

Von: -ks-
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Wo einst Fußballstiefel die rote Asche „traten”, wächst Gras: Bei der Bebauung des ehemaligen Sportplatzes in Hoengen soll das alte Vereinsheim (Bild) abgerissen werden. Foto: Stüber

Alsdorf. Das (Ab-)Stimmungsbild der Bürgerinformationsveranstaltung in der Grundschule Hoengen war klar. Die (modifizierte) Bebauung des ehemaligen Sportplatzes in Hoengen stößt auf erhebliche Bedenken und Widerstand von Anwohnern.

Und die von der Stadt in einem Zuge beabsichtigte Umwandlung einer Reservefläche für den Friedhof in Bauland, wie sie der Stadtentwicklungsausschuss der Verwaltung in Auftrag gegeben hatte, wird erst recht abgelehnt.

„Der Verdacht liegt nahe, dass es der Stadt letztlich nur um Geld geht”, schimpfte eine Anliegerin, die zudem die Wohnqualität und den Wert ihrer angrenzenden Immobilie gefährdet sieht.

Eine die Ablehnung bekräftigende Unterschriftenliste kursierte bereits gegen Ende der Veranstaltung und dürfte wohl von weiteren Bürgern ergänzt werden, die an dem Abend verhindert waren.

Die Abfuhr nahmen einige Ratsherrn mit in ihre Fraktionen, ohne sich vorher an der Diskussion beteiligt zu haben oder von den erbosten Bürgern einbezogen worden zu sein - so etwa die beiden stellvertretenden Bürgermeister Heinrich Plum (SPD) und Roland Krichel (CDU).
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